Unkategorisiert #5

International PR: insight from around the globe

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Every year, the GlobalCom PR Network of independent public relations agencies meets to share insights and knowledge. This year more than 40 agency representatives from around the world met in Krakow. We took the opportunity to ask some of our colleagues about PR practice in their individual markets – the trends, the hype, the opportunities. From it, you can clearly see that there is great value to local expertise in international PR.

You can find all of the interviews here.

Willkommen an der interkulturellen Kreuzung

wir sagen: LAUNCH ACADEMY - bei public link

wir sagen: LAUNCH ACADEMY – bei public link

Willkommen an der interkulturellen Kreuzung / Welcome to the intercultural cross-way

She is French, lives in Switzerland and speaks German well. Er stammt aus Canada, spricht englisch und russisch und sucht einen Job in Deutschland. They finally meet each other for real to exchange their impressions about their work in a communication agency . Hier findet ihr ein kleines „Ping-pong“-Interview, bei dem Judith und Alex ihre Erfahrungen als Teilnehmer der Launch Academy bei public link ausgetauscht haben:

1) Was war das erste, was dich bei einem deutschen Unternehmen (hier: public link) überrascht hat? / What was the first thing you were surprised of in a German agency (here: public link)

Ju: Nur Frauen, und sehr schöne Frauen. Und ein leeres Büro um knapp 18h existiert hier nicht (im Vergleich zu Frankreich z.B.)
Alex: Pretty girls , 9-18 instead of 9-17, cool office

2) Das Wort, das am häufigsten benutzt wurde / das du von Anfang an nicht verstanden hast? / The word, which was mostly used or the word you didn’t understand (and still don’t understand)

Ju: „pitch“ und „anteasern“
Alex: „geil“ and „kick off“

3) Welche Erinnerungen bleiben? (Gefühle, vermissen werde ich…) / Wich memories will stay (emotions, to be missed…)

Ju: Kreativität, Spaß und neue Kenntnisse, (Praxis, nicht nur theoretisch)
Alex: freedom & encouragement for creativity; fun & engaging projects. awesome team that endured my complete absence of German knowledge


4) Auf welche Kleinigkeiten hast du dich bei public link alltäglich gefreut (außer Menschen und Arbeit)? / To which little things did you look forward to every day at public link (except people & work aspect)?

Ju: Auf den Ort (wunderschöner Hinterhof), die geile Kaffeemaschine, die leckeren Latte Macchiato zubereiten kann
Alex: Exciting places to have lunch in the aera & coffee

5) Die cooooolste Sache, die du bei public link gemacht hast? / The cooooooolest thing you did atpublic link?

Ju: Alle Ausflüge (4 Interviews, 2 Shows, 1 PR Kampagne und 1 Projekt), das Diner en Blanc 2014 und natürlich die Launch Academy
Alex: 11 years Bday Party / Launch Bootcamp – the Freezer; Launch Academy and, of course, a dart tournament in the kitchen

wir sagen: LAUNCH ACADEMY - bei public link

wir sagen: LAUNCH ACADEMY – bei public link

Willkommen an der interkulturellen Kreuzung / Welcome to the intercultural cross-way

She is French, lives in Switzerland and speaks German well. Er stammt aus Canada, spricht englisch und russisch und sucht einen Job in Deutschland. They finally meet each other for real to exchange their impressions about their work in a communication agency . Hier findet ihr ein kleines „Ping-pong“-Interview, bei dem Judith und Alex ihre Erfahrungen als Teilnehmer der Launch Academy bei public link ausgetauscht haben:

1) Was war das erste, was dich bei einem deutschen Unternehmen (hier: public link) überrascht hat? / What was the first thing you were surprised of in a German agency (here: public link)

Ju: Nur Frauen, und sehr schöne Frauen. Und ein leeres Büro um knapp 18h existiert hier nicht (im Vergleich zu Frankreich zB)
Alex: Pretty girls , 9-18 instead of 9-17, cool office

2) Das Wort, das am häufigsten benutzt wurde / das du von Anfang an nicht verstanden hast? / The word, which was mostly used or the word you didn’t understand (and still don’t understand)

Ju: „pitch“ und „anteasern“
Alex: „geil“ and „kick off“

3) Welche Erinnerungen bleiben? (Gefühle, vermissen werde ich…) / Wich memories will stay (emotions, to be missed…)

Ju: Kreativität, Spaß und neue Kenntnisse, (Praxis, nicht nur theoretisch)
Alex: freedom & encouragement for creativity; fun & engaging projects. awesome team that endured my complete absence of German knowledge


4) Auf welche Kleinigkeiten hast du dich bei public link alltäglich gefreut (außer Menschen und Arbeit)? / To which little things did you look forward to every day at public link (except people & work aspect)?

Ju: Auf den Ort (wunderschöner Hinterhof), die geile Kaffeemaschine, die leckeren Latte Macchiato zubereiten kann
Alex: Exciting places to have lunch in the aera & coffee

5) Die cooooolste Sache, die du bei public link gemacht hast? / The cooooooolest thing you did at public link?

Ju: Alle Ausflüge (4 Interviews, 2 Shows, 1 PR Kampagne und 1 Projekt), Diner en Blanc 2014, und natürlich die Launch Academy
Alex: 11 years Bday Party / Launch Bootcamp – the Freezer; Launch Academy and, of course, a dart tournament in the kitchen

Weiß gekleidete Leute vor dem Reichstag – was war da wieder los in Berlin?

Die Einheimischen und die Berlinbesucher standen am vergangenen Samstagabend vor mehreren Fragen: Warum sind hier so viele Leute von Kopf bis Fuß weiß angezogen? Wieso haben sie Tische, Stühle und Picknickkörbe unter die Arme geklemmt? Und viele tragen auch noch silberne Kerzenständer durch die Stadt! Wo wollen die eigentlich hin?

Am Samstag, dem 14. Juni 2014, fand das Dîner en blanc statt und mit von der Partie waren auch wir von public link – komplett in Weiß. Anlass war ein Dinner, aber nicht irgendeins. Die Idee: In geselliger Runde ein eigenes Menü sowie Drinks verzehren und zwar weiß gekleidet. Die Veranstalter sind und bleiben anonym, da das Event – wie jedes Jahr – nicht polizeilich angemeldet war.

Seinen Ursprung hat das Dîner en blanc im Sommer 1988 in Paris, als der Garten eines gewissen Francois Pasquier nicht mehr ausreichte und er seine Gartenparty auf den nahegelegenen Park ausweitete. Seitdem verabreden sich jedes Jahr im Juni weltweit Menschen, die Lust zum öffentlichen Dinieren ganz in Weiß haben.

Aufbau beim Dîner en blanc // public link GmbH

Aufbau beim Dîner en blanc // public link GmbH

Das Dîner en blanc ist etwas Besonderes. Monate vorher wurde über Facebook alles geplant. Um 16:30 Uhr am Veranstaltungstag war es so weit und drei Treffpunkte wurden bekannt gegeben. Von dort hat sich um 19 Uhr dann eine Traube weiß gekleideter Menschen mit uns flashmobartig in Richtung Reichstag bewegt. Auf der Wiese vor dem Reichstag haben dann alle ihre Tafeln aufgebaut und den Tisch gedeckt. Es konnte losgehen! Endlich!

Es gab dort einiges zu sehen: Menschen im weißen Look – vom sportlichen Outfit, schickem Cocktailkleid, über Karateanzüge, bis hin zum weißen Römeroutfit war alles vertreten. Sogar ein weißer Hund war dabei – es gab also jede Menge zu gucken.

Beim gemeinsamen Dinieren // public link GmbH

Beim gemeinsamen Dinieren // public link GmbH

Nach dem gemeinsamen Anstoßen und Essen, begleitet von Live-Musik mit späteren Tanzeinlagen, verfärbte sich auch der Reichstag langsam in den Farben des Sonnenuntergangs. Was für eine Kulisse! Als es dunkel genug war, griffen alle zu ihren mitgebrachten Wunderkerzen und gaben dem Abend einen gebührenden Abschluss.
Es ist kein Picknick und kein Flashmob, sondern durch und durch ein Dîner mit Freunden, mit einzigartiger Atmosphäre.

Der Reichstag beim Sonnenuntergang // public link GmbH

Der Reichstag beim Sonnenuntergang // public link GmbH


Mit Wunderkerzen ließen wir diesen einzigartigen Abend ausklingen // public link GmbH

Mit Wunderkerzen ließen wir diesen einzigartigen Abend ausklingen // public link GmbH

Uns hat das Dîner super gut gefallen und wir sind nächstes Jahr ganz sicher wieder dabei – ganz in Weiß! Vielleicht sehen wir dort ja den einen oder anderen von euch.

Liebe Grüße
Viktoria

Alle Rechte vorbehalten.
Fotos by Judith Morsel

Beim gemeinsamen Dinieren // public link GmbH

Beim gemeinsamen Dinieren // public link GmbH

Work-Life-Balance mal anders. Oder: Wer geht morgen ins Büro?

Der Sommer ist da, die Sonne scheint und (Samba-Tusch!) heute geht endlich die Fußball-WM los! Nicht gerade die beste Zeit, um früh ins Bett zu gehen.

Also, Leute, mal Hand aufs Herz: Hast du im Laufe deiner Berufsjahre schon mal daran gedacht, morgens einfach spontan liegen zu bleiben? Den Kater auszuschlafen? Den Siegestaumel zu genießen? Den Liebeskummer zu pflegen? Die Journalistin und Autorin Meike Winnemuth hat im Magazin stern kürzlich für sogenannte „Schummeltage“ plädiert. Schließlich, so ihr Argument, würden bei Diäten solche Tage auch eingeplant – um anschließend wieder zur Disziplin zurückzufinden.

Bei public link haben wir diese Idee schon eingeführt. Denn die Agentur hat sich von den sogenannten „Duvet Days“ inspirieren lassen. Das sind individuell verhandelte Tage, an denen ein Arbeitnehmer aus ansonsten eher nicht akzeptierten Gründen frei machen darf (Schädel, Liebeskummer, schön viel Sonnenschein). Ganz ehrlich also, ohne Ausreden, ohne kränker zu sein als man eigentlich ist. Bei uns gibt es an einem Tag pro Jahr dafür grünes Licht vom Chef.

Im Rahmen der Launch Academy, dem internationalen Fortbildungsprogramm von public link, haben wir aus der Idee, dass wir einen Tag pro Jahr offiziell blaumachen dürfen, eine kleine Kampagne entwickelt: grünmachen. Denn wir finden, dass man das ruhig da draußen erzählen kann.

(Und jetzt müssen wir nur noch Weltmeister werden.)

P.S.: Laut einer Befragung planen übrigens rund 1,4 Millionen Arbeitnehmer zur WM blauzumachen, der volkswirtschaftliche Schaden wird auf 445 Millionen Euro geschätzt.

Bei uns, glauben wir, hält sich der Schaden in Grenzen. Wir hauen nach unserem grünen Tag einfach doppelt rein. Und tolle Ideen sammelt man doch überall, nicht nur im Büro ☺

Liebe Grüße
Eure Grünmacher

Grünmachen - Ehrlich schläft am langsten

#LaunchAcademy – Wenn die Schweiz Berlin besucht und andersrum: ein interkultureller Vergleich – Teil 2/2

Was denken Deutsche über die Schweiz und was die Schweizer über den Alltag in Deutschland? Im ersten Teil berichteten Bettina und Nancy über ihre Eindrücke. Was Viktoria und Nathalie erlebten, erfahrt ihr heute im zweiten und letzten Teil meiner Interview-Reihe:

Persönliche Vorstellung

Nathalie Frieden Nathalie Frieden:  24, Schweizerin aus dem Waadtland, Studentin. Hat aber auch schweizerdeutschen Einfluss durch ihre Eltern. Ihr gefallen: Reisen, Sprachen, Extremsport,  Musik, neue Leute kennenlernen, ist von Russland fasziniert.  Lebt für sechs Monate in Berlin, um ihr Praktikumssemester durchzuführen. Studentin an der HES-SO Wallis (CH), Bachelor in Tourism & Management und Praktikantin bei der K.I.T. Group GmbH im Bereich der Kongressorganisation. Wohnt mit ihrem Freund in Kreuzberg.

Viktoria Lackner Viktoria Lackner24, Deutsche bzw. Berlinerin, Studentin. Ihr gefallen: Natur und Pflanzen, Reisen, Sport, die Schweiz. Zurzeit studiert sie im Master Sprache und Kommunikation in Berlin. Während ihres Bachelors der Sprachwissenschaft in Erfurt hat sie 2011 ein Erasmus-Auslandssemester in der Schweiz verbracht und sechs Monate in Bern gelebt.

Essen und Trinken im Gastland

Nathalie F.: In Berlin gibt es viel mehr Auswahl. In der Schweiz ist sie dagegen ein bisschen eingeschränkt: entweder Fast Food (das trotzdem teuer ist) oder ein piekfeines Restaurant.
Viktoria L.: Da die Preise in der Schweiz höher als in Deutschland sind, ging ich in Bern seltener ins Restaurant. Trotzdem war ich ab und zu auswärts essen. Wenn man aber 20 Schweizer Franken für eine Pizza zahlen soll, kann man sich weniger leisten als sonst. Es ist mir auch schon passiert, dass wir um 17 Uhr ins Restaurant gehen wollten, aber es erst ab 18 Uhr geöffnet hatte. Interessanterweise habe ich in der Schweiz häufiger Bier getrunken als in Berlin, doch das lag vermutlich daran, dass es das einzige alkoholische Getränk war, das wir uns finanziell leisten konnten.

Geschmack

Nathalie F.: In Deutschland sind alle Gerichte fettiger als in der Schweiz, vor allem isst man hier viel mehr sättigende Beilagen (Kartoffelpüree, süßen Kartoffelsalat…) und Wurst, Wurst, Wurst.
Viktoria L.: Ich liebe Käse, daher war es für mich großartig im Land des Fondues zu leben. Das Tessiner Brot fand ich auch super, weil man es so einfach teilen kann.

Welches  Produkt oder Gericht aus der Heimat hast du am meisten vermisst?

Nathalie F.: Schweizer Gruyère und ein gutes Filetsteak.
Viktoria L.: Fleisch und Obst waren sehr teuer und haben mir daher etwas gefehlt.

Die schönste Geschmacksentdeckung im Gastland?

Nathalie F.: Sechs Stück Makis für 2,50 Euro und Döner Kebab, der weniger als 2 Euro kostet.
Viktoria L: Hausgemachte Rösti, aber auch Schokolade von Cailler, wobei ich mir gleich die gesamte Schokoladenfabrik mit ihren vielen leckeren Schokoladensorten angeschaut habe.

Die komischste Mahlzeit, die du im Gastland probiert hast?

Nathalie F.: Speckknödel.
Viktoria L: Rösti als Fertigprodukt.

Hast du den Eindruck, dass man dort mehr auf die Herkunft der Produkte geachtet hat?

Nathalie F.: Hier bekommt man weniger Infos.
Viktoria L.: Nicht wirklich, da alle Bioprodukte in die Supermarktketten bereits integriert sind.

Aufnahme im Gastland

Nathalie F.: Es geht so. Das Problem ist, dass es in Deutschland einen Überfluss an Franzosen und französischen Touristen gibt und dadurch viele Vorurteile gegen Französischsprechende entstehen. Ich habe das Gefühl, wir Schweizer werden zu oft als Franzosen abgestempelt. Aber sonst ist hier alles entspannt.
Viktoria L.:  Sehr positiv. Es ist mir nie aufgefallen, dass die Leute gedacht hätten, dass ich eine nervige Ausländerin wäre. Aber ich muss sagen, dass es schwierig war, an der Uni Leute kennenzulernen. In meiner Schweizer WG hatte ich damit jedoch keine Probleme.

Sprachgrenze

Nathalie F.: Es nervt, wenn ich auf Deutsch rede und mir auf Englisch geantwortet wird. Ich fühle mich sehr beleidigt in diesen Momenten, als ob mein Deutsch nicht gut genug wäre. Auf der Arbeit gibt es bei mir auch viele Franzosen, ungefähr 20 Prozent.
Viktoria L.: Beim Hörverstehen verbessert man sich mit der Zeit, und es ist mir häufig passiert, dass auf Schweizerdeutsch geantwortet wurde. Das habe ich aber immer sehr positiv aufgegriffen.

Lebensstandard

Nathalie F: Angenehmer Lebensstandard, man hat den Eindruck, dass man sich hier mehr leisten kann.
Viktoria L.: Der Lebensstandard ist in der Schweiz allgemein höher als in Deutschland.

Kulturelle Vielfalt

Nathalie F: Es gibt viel mehr Angebote und eine größere Auswahl in Berlin, der Preis macht Vieles zugänglicher.
Viktoria L.: Mir ist aufgefallen, dass die Berner Fasnacht ganz anders gefeiert wird als in Berlin. Wirklich alle Leute machen mit, es spielen kleine Blaskapellen und andere Musiker, alle Kostüme sind sehr kreativ und die Stimmung ist unvergleichbar. Für Museen hatte ich eine Karte mit Ermäßigung und konnte dann z. B. in eine Ausstellung von Paul Klee in Bern gehen. Kino war hingegen viel zu teuer, um dort regelmäßig hinzugehen.

Kulturelle Unterschiede

Nathalie F.: Im Berufsleben verlassen alle Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz, sobald es 18 Uhr ist. Das ist in der Schweiz anders. Aber sonst gibt es in Berlin viel mehr Offenheit und viel weniger Werturteile.
Viktoria L.: Die beiden Kulturen sind sich schon ähnlich, das heißt, ich hatte keinen Kulturschock. Das Stadtbild war aber anders als hier, es gab viel weniger Obdachlose und Bettler, besonders in der Deutschschweiz. Ich habe den Eindruck, dass Schweizer sehr ordentlich sind und unter anderem vermittelten sie mir den Anschein, dass sie alle gut gekleidet, gepflegt, freundlich und schlank sind.

Umgang mit Menschen

Nathalie F.: Es ist einfacher sich einem Berliner als einem Schweizer zu nähern. Der Schweizer nimmt öfters Abstand.
Viktoria L.: Da habe ich nie schlechte Erfahrungen gesammelt.

Währung

Nathalie F.: Die 1- und 2-Cent-Münzen langweilen mich, ich finde sie unnötig.
Viktoria L.: Mir ist aufgefallen, dass es in der Schweiz statt einer 50-Rappen-Münze eine ½-Franken-Münze gibt. Das hat mich am Anfang etwas verwirrt (lacht). Außerdem kann man mit einem 200-Frankenschein überall bezahlen. Ich hatte das Gefühl, das stört keinen.

Kulturschock?

Nathalie F.: Unter der Woche nicht wirklich wegen dem Arbeitsalltag, aber am Wochenende ist es ganz anders, denn dann gibt es so viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen und so viele Angebote…
Viktoria L.: Obwohl einige Deutsche zu mir meinten, dass die Schweiz doch kein richtiges Ausland sei, finde ich, dass es auf jeden Fall ein anderes Land ist, auch wenn die Unterschiede nicht so riesig sind. Ich habe mich dort sehr schnell wohlgefühlt.

Begrüßung

Nathalie F.: Am Anfang war es etwas merkwürdig für mich, den Frauen die Hand zu geben. Die Deutschen lassen sich nicht so gern berühren.
Viktoria L.: Ich habe zuerst gewartet, um zu sehen, wie mich mein Gegenüber begrüßt, um keinen Fauxpas zu begehen. Aber ganz schnell habe ich meinen Freunden ein Küsschen gegeben und sie umarmt.

Bestimmter Spruch?

Nathalie F.: Das typische Berliner „jut“.
Viktoria L.: Ein paar Wörter, wie z.B. „schmecken“ benutzen die Schweizer für „riechen“ und aber auch für „schmecken“, was manchmal zu komischen Situationen geführt hat. Ebenso gibt es das „Morgenessen“ für das Frühstück, das „Nachtessen“ für das Abendessen und „Finken“ für „Schuhe“.

Aktivitäten & Freizeit Angebote des Heimat- und Gastlandes im Vergleich (+ mehr/- weniger)

Museen & Ausstellungen

Nathalie F.: + Berlin
Viktoria L.: +/- Ähnlich

Preise

Nathalie F.: – Berlin
Viktoria L.: + die Schweiz

Kino, Konzerte, Theater

Nathalie F.: + Berlin
Viktoria L.: + Berlin

Sport & Entspannung

Nathalie F.: + Berlin
Viktoria L.: +/- Ähnlich, aber ich habe das Klettern sowohl in der Kletterhalle als auch am Felsen entdeckt, dort gehörte es zum Alltag. In Bern bin ich außerdem in der fast türkisfarbenen Aare geschwommen. Das Aareschwimmen gehört dort einfach dazu.

Nightlife (Bars, zu Hause bei Freunden, Clubs…)

Nathalie F.: In der Schweiz kocht man mehr zusammen oder isst abends einfach bei Freunden, danach geht es manchmal in den Club. In Berlin verbringt man generell mehr Zeit in Kneipen und sehr oft auch in Clubs.
Viktoria L.: In der Schweiz ist man häufiger zu Hause oder bei Freunden, hier in Berlin verbringt man öfters Abende in Bars, Kneipen und Clubs.

Natur und Grünflächen

Nathalie F.: + die Schweiz, aber positiv überrascht von Berlin.
Viktoria L.: +/- Ähnlich. Natürlich hat die Schweiz einen Vorteil mit den Bergen und den grünen Landschaften, aber in Deutschland gibt es auch viel Natur, so wie in Thüringen zum Beispiel.

Ladenöffnungszeiten

Nathalie F.: ++ Berlin (die Öffnungszeiten, weil man nach der Arbeit einkaufen gehen kann, es gibt eine große Auswahl zwischen Discountern und Geschäften mit gehobener Qualität (Karstadt, KaDeWe…))
Viktoria L.: Fast alle Supermarktketten hatten um 18 Uhr zu, aber man schafft es, sich darauf einzustellen.

Verkehr  +/-

Öffentlicher Nahverkehr des Gastlandes

Nathalie F.: + Berlin
Viktoria L.: +/- Ähnlich (Zug und Bus)

Fahrplan

Nathalie F.: + Berlin (aber Bern und Zürich sind auch nicht schlecht)
Viktoria L.: +/- Ähnlich (gut)

Infrastruktur

Nathalie F.: + Berlin
Viktoria L.: +/- Ähnlich (gut)

Preise

Nathalie F.: – Berlin
Viktoria L.: + die Schweiz (sehr teuer, auch mit Ermäßigung)

Anschlussmöglichkeiten

Nathalie F.: + Berlin
Viktoria L.: +/- ähnlich (gut)

Auto

Nathalie F.: Es sieht schwieriger aus, hier mit dem Auto zu fahren, wegen all der Bauarbeiten, der vielen kleinen Einbahnstraßen, die auf dem GPS nicht erfasst sind, und des Kopfsteinpflasters…
Viktoria L.: +/- ähnlich

Fahrradund Motorrad

Nathalie F.: Es gibt so viele Fahrräder in Berlin und es ist auch sehr praktisch, eines zu benutzen. Hier nimmt man lieber das Fahrrad, da die Stadt den Radverkehr besonders pflegt. In Berlin fahren sehr viel weniger Motorräder als in der Schweiz.
Viktoria L.: In Bern gab es sehr viel Werbung für die Benutzung des Fahrrads und das setzen die Berner auch wirklich um.

Auf den Punkt gebracht

Schweiz in 3 Worten
Nathalie F.: Natur, Seen, Arbeit
Viktoria L.: Berge, Ordnung, Klettern

Berlin in 3 Worten
Nathalie F.: Kultur, Bier, Geschichte
Viktoria L.: Grünflächen, Kultur, Baustellen

Schweizer in 2 Worten
Nathalie F.: Fleißig, verklemmt
Viktoria L.: Chic, sympathisch

Berliner in 2 Worten 
Nathalie F.: Facettenreich, offen
Viktoria L.: multikulturell, currywurstliebend

Gefühl, das man mit der Schweiz verbindet in einem Wort
Nathalie F.: Glück
Viktoria L.: Unabhängigkeit

Gefühl, das man mit Berlin verbindet in einem Wort
Nathalie F.: Außergewöhnlich
Viktoria L.: Heimat

Nathalie Frieden

Nathalie Frieden

Viktoria Lackner

Viktoria Lackner

Den ersten Teil verpasst? Dann hier entlang: HIER Fotos & Text: Judith Morsel

„Schilder basteln reicht heute nicht mehr“

Interview mit Cesy Leonard

Kunstaktion Kindertransporthilfe des Bundes

1) Wie seid ihr auf die Idee zu der Kampagne gekommen?

 Die erste Initialzündung war 2011 als ich den Oscar prämierten Dokumentarfilm, „Into the arms of strangers“ sah. Ich habe das syrische Tagesgeschehen verfolgt und es war immer sehr schwer für mich zu sehen, dass Menschen die Hoffnung verlieren und denken, sie hätten keine Zukunft mehr. Ein Freund von mir, ein Journalist, hat sehr aufmerksam verfolgt, was dort passierte. Eines Tages ist er zu mir gekommen und meinte „da müssen wir was machen“. Jeder weiß doch, was dort passiert und doch zögern alle, etwas zu tun. Die Idee der Kindertransporthilfe war für uns die Möglichkeit aktiv zu werden.

Cesy Leonard // public link GmbH

Cesy Leonard // public link GmbH

2) Aus PR-Sicht kann man Euer Engagement als Guerilla-Aktion verstehen. Müssen Maßnahmen heute so sein, damit man mit seinem Anliegen überhaupt noch gehört wird?

Ja, es reicht leider nicht mehr zu demonstrieren und Schilder zu basteln. Die einzigen, die noch laut werden sind Aktivisten. Wir haben uns von den „Yes Men“ Aktivisten aus New-York inspirieren lassen. Man muss sich heutzutage sich sehr laut äußern, um sich überhaupt noch Gehör zu verschaffen.

3) Wer hat euch unterstützt?

Der harte Kern unseres Team umfasst insgesamt fünf Personen, sehr engagierte Menschen, darunter auch Journalisten, die in Krisengebiete reisen. Insgesamt haben wir für die Vorbereitung sechs Monate gebraucht, die Webseite und die Filme konnten wir in zwei Monaten und ohne finanzielle Mittel realisiert.  Die Kick-Start Kampagne haben wir durch die Crowdfunding Plattform indiegogo.com gelauncht (https://www.indiegogo.com/projects/zentrum-fuer-politische-schoenheit).

Unterstützung gab es für uns als Künstler auch vom Gorki Theater. Leider gab es keinen Kultur-Sponsor oder einen Fonds, der unser spontanes Anliegen unterstützt hätte. Aber wer weiß, was noch kommt.

4) Wie haben die Medien eure Aktion aufgenommen? Haben Journalisten auch mal verärgert reagiert, als sie feststellten, dass es sich um keine „offizielle“ politische Kampagne handelt?

In der erste Pressemeldung, die wir verschickt haben, wurde erwähnt, dass es eine Aktion des Zentrum für politische Schönheit war. Jeder konnte uns im Internet finden und leicht herausfinden, dass unsere Aktion keine Aktion der Bundesregierung ist. Wir haben ja von Anfang an gesagt, dass es sich um eine Kunstaktion handelt, eine Empfehlung an die Regierung.

Zentrum für Politische Schönheit // public link GmbH

Zentrum für Politische Schönheit // public link GmbH

5) Hat euch überrascht, dass so viele Medien eure Kampagne  zum Thema machen?

Ja klar! So einen großen Erfolg haben wir kaum erwartet. Die Kampagne wurde gelauncht und danach setzte eine starke Kettenreaktion ein. Wir dachten schon, dass das Thema ein paar Leute mobilisieren wird, aber nicht so viele und so kurzfristig. Meiner Meinung nach liegt es an der Strategie, wie wir die Aktion angegangen sind, aber auch an dem Thema an sich. Hier brauchen Kinder Hilfe und damit kann man Menschen schnell berühren.

6) Welches Ziel verfolgt ihr vor allem mit euren Aktionen?

Vor allem unterstützen wir das Recht auf freie Meinungsäußerung. Das machen wir auf unsere Art, mit Plakaten und Containern. Die Satire ist keine Unterhaltung, sie ist eher eine Moralpredigt. Sie ist ein offenes erzieherisches Mittel. Wir wollen Vorbild sein: Was könnte Deutschland in dieser schwierigen Situation tun? Unsere eigene Vergangenheit verpflichtet uns moralisch dazu, Flüchtlingen zu helfen und ihnen die Hand zu reichen. Wie geht Deutschland mit seinem Erbe um? Es gehört zur Pflicht der Erinnerung: Wir müssen durch solche Dinge andere zum Denken bringen.

Kunstaktion Kindertransporthilfe des Bundes an der Friedrichstraße // public link GmbH

Kunstaktion Kindertransporthilfe des Bundes an der Friedrichstraße in Berlin // public link GmbH

Interview und Fotos: Judith Morsel

#LauchAcademy – Wenn die Schweiz Berlin besucht und andersrum: ein interkultureller Vergleich

Als aktuelle Launch Academy Studentin hätte ich gern von meinen ersten Eindrücken von Deutschland berichtet, aber, da ich schon einige Jahre in Deutschland gelebt habe (insgesamt fast 7 Jahre, davon 2,5 in Berlin), habe ich vermeintlich wenig Neues zu erzählen. Daher habe ich mich dazu entschlossen, zwei meiner Schweizern Freundinnen, die zurzeit in Berlin wohnen, in Bezug auf ihre Eindrücke von Berlin und Deutschland zu interviewen. Glücklicherweise gibt es hier bei public link auch zwei deutsche Kolleginnen, die in der Schweiz waren, um dort zu studieren. Ich habe dann mit Jedem das gleiche Interview geführt, um die unterschiedlichen Eindrücke vergleichen zu können.

Persönliche Vorstellung

Nancy AndradeNancy  Andrade:  22, Schweizerin aus dem französischsprachigen Teil, Buchhalterin. Ihr gefällt: Mode, Reisen, Landschaften, glutenfreie Nahrungsmittel. Lebt in Berlin in einer Sprachschule für 6 Wochen, um ihr Deutsch zu verbessern. Wohnt bei einer Gastfamilie in Grünau. Sie ist der Meinung, dass die Mehrheit der Schweizer ein sehr hohes Englischniveau hat und dass sie deshalb mehr Chancen auf einen guten Job in der Schweiz hat. Da sie aus dem französischsprachigen Teil der Schweiz stammt (Sion/Sitten, VS), ist fließendes Deutsch ihre Trumpfkarte.

Foto-4Bettina Maatz : 24, Deutsche bzw. Berlinerin. Bachelorabschluss in Communication & Economics und abgeschlossener Master in Corporate Communication, den sie von 2011-2013 in der Schweiz in Lugano absolvierte. Sie begeistert sich für Reisen, Fußball, Autos und Nachhaltigkeitsthemen. Sie arbeitet seit Juli 2013 bei public link.

Essen und Trinken im Gastland

Nancy A.: In Berlin isst man den Tag über günstig, aber gesund. Man geht auch dreimal mehr ins Restaurant als in der Schweiz. Vielleicht liegt es daran, dass man in Berlin im Restaurant nicht so viel Geld ausgibt wie in der Schweiz. In meiner Heimat besuchen wir ein Restaurant nur, wenn wir etwas Besonderer zu feiern haben.

Bettina M.: Da ich in der italienischen Schweiz gelebt habe, gab es einen starken Einfluss des italienischen Lebens: Oft wurde erst spät gegessen. Ich war in Lugano häufiger im Restaurant als hier in Berlin. Das liegt bestimmt daran, dass ich als Studentin einfach mehr Zeit dafür hatte.

Geschmack

Nancy A.: Was mich am Anfang ein bißchen überrascht hat, war, dass die Deutschen öfters mit herzhaften als süßen Aufstrichen frühstücken.

Bettina M.: Italienische Restaurants waren in Lugano aufgrund der Nähe zu Italien natürlich sehr verbreite, aber da ich die italienische Küche sehr gerne mag, hat mich das nie gestört. Trotzdem war ich froh, dass es im Herbst und Winter auch immer Raclette und viele Marroni gab.

Welches  Produkt oder Gericht aus der Heimat hast du am meisten vermisst?

Nancy A.: Glutenfreie Produkte und vor allem Sojasauce ohne Gluten. Und ansonsten Trockenfleisch (typisches Produkt aus der Schweiz).

Bettina M.:  Vollkorn- und Roggenbrot und -brötchen.

Die schönste Geschmacksentdeckung im Gastland?

Nancy A.:  Snickers für 0,35€ (lacht).

Bettina M.: Käsefondue „moitié-moitié“.

Die komischste Mahlzeit, die du im Gastland probiert hast?

Nancy A.: Eine Ananasscheibe mit Schinken auf einem Toast (Toast-Hawaï).

Bettina M.: Für Pizzoccheri kann ich mich bis heute nicht begeistern.

Hast du den Eindruck, dass man dort mehr auf die Herkunft der Produkte geachtet hat?

Nancy A.: Nicht wirklich.

Bettina M.: Nicht besonders.

Aufnahme im Gastland

Nancy A.: Es braucht Zeit. Die Berliner sind nette Leute, aber nehmen sich nicht wirklich die Zeit, um mit dir zu reden.

Bettina M.: Ich war an einer internationalen Uni und dadurch war es einfach, Leute kennenzulernen – ob Schweizer oder nicht. Ich hatte eine richtig schöne Zeit in Lugano.

Sprachgrenze

Nancy A.: Ich habe Grundkenntnisse der deutschen Sprache und ich schaffe es meistens, mich verständlich zu machen und mit Leuten einfache Diskussionen zu führen. Es gibt in Berlin sowieso sehr viele Französischsprechende, aber auf Deutsch sind Witze wirklich schwer zu verstehen und noch viel schwieriger zu erzählen. Was mich aber beleidigt hat, ist dass es öfters passierte, dass man mir auf Englisch geantwortet hat, obwohl ich auf Deutsch gesprochen habe. Das war frustrierend.

Bettina M.: Im Alltag in Lugano braucht man Italienisch, dadurch war es am Anfang noch schwierig, die Menschen zu verstehen. Zu Beginn hatte ich Unterstützung von Freunden, die Italiener sind und nach einem Sprachkurs war es kein Problem mehr.

Lebensstandard

Nancy A.: Ich habe den Eindruck, dass man sich hier in Berlin viel leisten kann.

Bettina M.: Na ja, das Preisniveau im Alltag ist schon anders und in der Schweiz natürlich auch höher als in Deutschland.

Kulturelle Vielfalt

Nancy A.: In Berlin gibt es viel zu erleben, jeden Tag kann man etwas Kulturelles machen. Man merkt, dass diese Stadt eine Geschichte und eine Vergangenheit hat, dass sie viel erlebt hat, und die Stimmung ist dadurch multikulturell.

Bettina M.: Lugano selbst hat nicht so viele kulturelle Angebote, vielleicht hab ich auch nur nicht genug danach gesucht. Insgesamt denke ich, dass die Schweiz und Deutschland dahingehend vergleichbar sind.

Kulturelle Unterschiede

Nancy A.: Hier in Berlin gibt es eine Fahrrad-Kultur: es gibt überall Fahrräder, Radwege usw. Diese Stadt ist außerdem sehr gay-friendly und jeder kann tun, was er will. Man könnte sogar nackt auf die Straße gehen und niemanden würde es stören. Hier kann man außergewöhnlich und auffallend sein, hier darf man sich quasi alles erlauben.

Bettina M.: In der Schweiz gibt es, glaube ich, viele unterschiedliche Kulturen. In Lugano spielte Pünktlichkeit keine sehr große Rolle, was ich in der deutschsprachigen Schweiz ganz anders erlebt habe.

Umgang mit Menschen

Nancy A.: In Berlin sind die Leute vielseitiger und es gibt mehr Offenheit. Dagegen finde ich die Schweizer einfühlsamer, vielleicht liegt es an der Größe des Landes. Dass die Schweiz viel kleiner ist, erleichtert den Umgang mit den Menschen. In der Schweiz kümmert man sich zum Beispiel mehr, wenn ein Ausländer eine Straße sucht oder man ist aufmerksamer im Restaurant wenn es zum Beispiel um die Allergien der Gäste geht…

Bettina M.: Ich habe mich nie als Fremde gefühlt, aber man kann schneller Beziehungen zu Einwohnern aufbauen, wenn man Italienisch spricht, das ist ja aber auch ganz normal.

Währung

Nancy A.: Ich finde die 1- und 2-Cent-Stücke völlig unnötig und zudem behalten einigen Verkäufer automatisch das Rückgeld, wenn es so ein niedriger Betrag ist…

Bettina M.: Nichts Besonderes.

Kulturschock?

Nancy A.: Nicht wirklich, weil Berlin sehr weitläufig ist. Man fühlt sich nicht bedrückt, es gibt ganz viele Parks, Grünflächen, breite Straßen und eine stille und entspannte Stimmung. Man fühlt sich hier sofort wohl.

Bettina M.: Ja absolut, vor allem Dank des Klimas und der Landschaften.

Begrüßung

Nancy A: Mir ist nichts Besonderes aufgefallen.

Bettina M.: Mir ist ebenfalls nichts Besonderes aufgefallen.

Bestimmter Spruch/Motto?

Nancy A.: Es ist hier schwierig, jemandem „Bonne Chance“ zu wünschen, das ist irgendwas zwischen viel Glück, viel Erfolg und Toi Toi Toi!

Bettina M.: Das ist schwer zu sagen, im Alltag haben wir häufig Englisch gesprochen. Wenn wir in kleineren Gruppen Deutsch gesprochen haben, haben wir eher ein Mix aus Englisch, Italienisch und Deutsch gehabt – da sind mir typische Schweizer Redewendungen nicht so sehr aufgefallen.

Aktivitäten & Freizeit Angebote des Heimat- und Gastlandes im Vergleich (+ mehr/- weniger)

Museen & Ausstellungen

Nancy A.:  + Berlin (Ich hab mir sogar ein Eintrittskarte für alle Museen in Berlin für 25€ geleistet)

Bettina M.: + Berlin (tausendmal mehr, aber das kann ich nur mit Lugano vergleichen und nicht mit der gesamten Schweiz)

Preise

Nancy A.: – Berlin

Bettina M.: + Lugano (und die Schweiz allgemein)

Kino, Konzerte, Theater

Nancy A.: + Berlin

Bettina M.: + Berlin

Sport & Entspannung

Nancy A.: + Berlin

Bettina M.: In Lugano war die Umgebung insgesamt idyllischer und ich bin häufiger Outdoor-Aktivitäten nachgegangen als hier in Berlin. Hier gehe ich vor allem ins Fitnessstudio, zum Glück fahre ich aber mit dem Fahrrad zur Arbeit.

Nightlife (Bars, zu Hause bei Freunden, Clubs…)

Nancy A.: In der Schweiz verbringt man mehr Zeit bei Freunden wegen der hohen Preise. Hier in Berlin verbringt man mehr Zeit in Bars und Kneipen.

Bettina M.: In Lugano habe ich die Abende häufig mit Freunden in Bars oder bei einem von uns zu Hause verbracht. In Berlin gehe ich, um mich mit Freunden zu treffen, eher in Kneipen oder Restaurants.

Natur und Grünflächen

Nancy A: + die Schweiz, aber eine gute Note für Berlin für die Grünflächen.

Bettina M.: + die Schweiz, ich bin sogar regelmäßig 8 km am See entlanggelaufen. Ich habe sehr viel Zeit draußen verbracht, am See zu sitzen war pure Entspannung.

Ladenöffnungszeiten

Nancy A.: + Berlin (sehr praktisch dass man bis 22 Uhr einkaufen kann und die Spätis sind auch toll)

Bettina M.: Es hat mich nicht wirklich gestört, dass alles um 18 Uhr schließt, man muss sich eben darauf einrichten.

Verkehr  +/-

Öffentlicher Nahverkehr des Gastlandes

Nancy A.: + Berlin (in der Schweiz besitzt jeder sein Auto)

Bettina M.: – Lugano (im Nahverkehr gab es nur wenige Möglichkeiten)

Fahrplan

Nancy A.: + Berlin (aber bei der Ringbahn gibt es manchmal böse Überraschungen)

Bettina M.: – Lugano (Vergleicht man das mit Berlin, fährt ja fast nichts in Lugano)

Infrastruktur

Nancy A.: ++ Berlin (man kann jeden Ort erreichen!)

Bettina M.: +/- Ähnlich

Preise

Nancy A.: – Berlin  (sehr anständig)

Bettina M.: + die Schweiz

Anschlussmöglichkeiten

Nancy A.: + die Schweiz

Bettina M.: + die Schweiz (Innerhalb der Schweiz Zug zu fahren, habe ich als angenehmer empfunden)

Auto

Nancy A.: Ich könnte mir schon vorstellen, in Berlin mit dem Auto zu fahren. Das ist wahrscheinlich besser als in Lausanne.

Bettina M.: Ich hatte zwar ein Auto in Lugano, aber das habe ich eher für größere Distanzen genutzt, zum Beispiel um nach Mailand zu fahren. In der Stadt bin ich gelaufen.

Fahrrad

Nancy A.: In Berlin habe ich viel mehr Lust, Fahrrad zu fahren, weil es in der Schweiz viel hügeliger ist und Fahrradfahren dort mehr Sport als Verkehrsmittel ist.

Bettina M.: In Deutschland fahren sehr viel mehr Menschen Rad.

Auf den Punkt gebracht

Schweiz in 3 Worten

Nancy A.:  Angenehm[agréable], klein, langsam [lent]

Bettina M.(beschreibt Lugano): See, gechillt, Urlaubsfeeling

Berlin in 3 Worten

Nancy A.:  Leuchtend [lumineux], großzügig [spacieux], open-minded [ouvert d‘esprit],

Bettina M.: Heimat, laut, vielseitig

Schweizer in 2 Worten

Nancy A.: Kalt, aber empathisch

Bettina M.  (Lugano): Freundlich, offen

Berliner in 2 Worten                                                                                         

Nancy A: Nett, distanziert

Bettina M.: Multikulturell, eigensinnig

Gefühl, das man mit der Schweiz verbindet in einem Wort

Nancy A.: Sicherheit

Bettina M. (Lugano): Freude

Gefühl, das man mit Berlin verbindet in einem Wort

Nancy A.: Chance

Bettina M.: Neuanfang

Abschließend?

Nancy A.: Berlin ist anpassungsfähig und die Berliner Atmosphäre und Lebensart funktionieren nur in Berlin, weil Berlin Berlin ist. Hier fühlt man sich zudem sehr sicher.

Bettina M.: Ich erinnere mich gern an meine Zeit in Lugano zurück, ich habe sehr viele schöne Erlebnisse gehabt und tolle Menschen kennengelernt.

Nancy Andrade
(Nancy Andrade)

Bettina Maatz
(Bettina Maatz)

Fotos & Text: Judith Morsel

Eiskaffee reloaded

Eiskaffee ohne Vanilleeis und lecker Sahne? „Ach, nö“, sagt ihr. „Jawoll!“, sagen wir.  Schmeckt nämlich richtig gut. Coffee Circle beweist es mit Tipps für echte Kaffee-Gourmets. Wir erzählen die Story und genießen.Iced coffee without vanilla ice cream and cream? You say: „No, thanks!“. We say: „YES!“. It’s yummie. Coffee Circle presents delicious DIY recipes for real coffee gourmets. Give it a try – you will love it. Believe us.

In Barcelona regnete es heute Rosen und Bücher vom Himmel…

Jedes Jahr am 23. April ehren die Katalanen ihren Schutzpatron Sant Jordi, den heiligen Georg, mit einer kuriosen Tradition. Der Brauch will es, dass Paare ein Geschenk austauschen: Die Männer erhalten ein Buch, die Frauen eine Rose. Barcelona gleicht an diesem Tag einem riesigen Blumen- und Buchladen unter freiem Himmel. Unser Kunde Vueling hat Caren und Katharina von Travel on Toast eingeladen, die Tradition vor Ort kennenzulernen.

Hier kann man Caren und Katharina auf ihren St. Jordi-Spuren durch Barcelona folgen.

Die Legende von St. Jordi

Doch woher kommt die schöne Tradition vom Bücher- und Blumenschenken eigentlich. Der Ursprung liegt in der bewegenden Legende über einen wilden Drachen, der die Bewohner der kleinen Region Katalonien das Fürchten lehrte. Die Dorfbewohner boten dem schrecklichen Ungeheuer ihre Rinder als Beute, bis alles Vieh verfüttert war. Dann mussten sie die Jüngeren opfern. Als die Prinzessin an der Reihe war, erschien ein Ritter namens Sant Jordi und tötete das Ungeheuer mit seinem Speer. Dort, wo er das Blut des Drachens vergoss, wuchs ein wunderschöner Rosenstrauch. Sant Jordi schnitt die Rosen ab und übergab sie der Prinzessin. Seit damals werden traditionell an jedem 23. April mehrere Millionen Rosen in Katalonien verteilt.

Backe, backe Kuchen

Der Tutti Frutti Rührkuchen

Der Tutti Frutti Rührkuchen

Die neuen Fruchtaufstriche der Bio-Linie „CREMOSA“ von Zuegg eignen sich hervorragend zum Backen. Deshalb konnte ich nicht widerstehen, die Sorten Himbeere, Aprikose und Waldfrüchte für einen Tutti-Frutti-Kuchen zu verwenden. Die herrlich cremige Konsistenz der Aufstriche eignete sich ideal zum Befüllen des Rührkuchens und – wie nicht anders zu erwarten – kam das Ergebnis super bei uns in der Agentur an.

Wer Lust aufs Nachbacken hat,  findet hier das Rezept und die Step-by-Step Anleitung:

Für den Teig

200 g weiche Butter

150 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

10 Tropfen Bittermandelaroma

4 Eier

200 g Mehl

1 Päckchen Vanille-Puddingpulver

2 TL Backpulver

Für die Füllung

250 g Mascarpone

je 3 EL Zuegg „CREMOSA“

Himbeere, Aprikose, Waldfrüchte

Temperatur:

E-Herd: 180-200°C

Umluft: 160-180°C

Gas: Stufe 2-3

Zubereitung:

  1. Zunächst Butter, Zucker, Vanillezucker, Bittermandelaroma und Eier schaumig rühren. Das Mehl mit Backpulver mischen, auf den Teig sieben und zügig unterrühren.
  2. Den Teig in eine gefettete Form füllen und ca. 50 bis 60 Minuten backen.
  3. Mascarpone in drei gleichgroße Portionen teilen und jede Portion mit je einem Fruchtaufstrich verrühren.
  4. Den ausgekühlten Kuchen dreimal waagerecht durchschneiden und mit der Mascarponecreme füllen.
  5. Schichten zusammensetzen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
Die neuen Fruchtaufstriche der Linie

Die neuen Fruchtaufstriche der Linie „Bio CREMOSA“ von Zuegg: Waldfrüchte,

Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Eure

Cornelia

Rezeptidee: Bild der Frau vom 28.03.2014 / Backen