Erster Berliner Slow Travel Day

Wer kennt das nicht, ein verlängertes Wochenende in einer internationalen Metropole, Stadtführer schnell noch auf dem Flieger gelesen und dann geht’s los, eine Sehenswürdigkeit nach der anderen wird abgeklappert und abends liegt man dann völlig geplättet auf dem wenig charmanten Hotelbett. Aber es geht auch anders, slow travel heißt die Bewegung, die die Entschleunigung beim Reisen propagiert. Metropolen einmal anders Kennenlernen, sich Zeit nehmen und in die Alltagswelt der Einwohner eintauchen – ganz nach dem Konzept des weniger ist oftmals mehr. Für seine Wahlheimat Berlin hat der britische Reisejournalist und Fotograf Paul Sullivan den Blog slowtravelberlin aufgelegt, der auch für Berliner eine prima Quelle für Unternehmungen in der eigenen Stadt darstellt. Am Sonntag gibt es jetzt den ersten Slow Travel Day. Das ganze findet im beziehungsweise ab dem Circus Hostel in Berlin-Mitte statt. Denn neben Filmvorführungen, einem Berlin-Buchshop, Musik, Verpflegung werden kostengünstig spezielle Stadtführungen angeboten. Alles in allem eine wunderbare slow Gelegenheit als Berliner mal die eigene Stadt neu zu erkunden.

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