Blog #15

100% Neu: Mia

100% neu bei public link ist Mia.

Seit dem 1. September ist sie unsere Assistentin und bringt frischen Wind in die Albrechtstraße.

Nach dem Abitur wollte Mia eigentlich Schauspiel studieren. Zum Glück hat sie es sich aber doch noch anders überlegt: Während eines Praktikums hat sie ihre Liebe zu PR und Marketing entdeckt. Ins Theater geht Mia aber immer noch gern.

Bei public link sorgt sie dafür, dass im Hintergrund alles richtig läuft. Darüber hinaus wird Mia uns tatkräftig bei verschiedenen Kunden und Projekten unterstützen.

Herzlich Willkommen, Mia!

Paraplüsch – Psychiatrie für misshandelte Kuscheltiere

Seit mittlerweile 12 Jahren habe ich ihn und lasse an ihm meine Stimmungsschwankungen aus: Meinen RTL Radio-Löwen aus Luxemburg, mittlerweile so platt gelegen, dass er eher einer überfahrenen Nacktschnecke als einem königlichen Tier gleicht.

Wenn ich mich aufrege, boxe ich ihm ins Gesicht. Dann aber benutze ich ihn ebenfalls als Schutzschild, um nicht mit eigenen Augen ansehen zu müssen, wenn Hobby-Dichterin Beate ihrem Auserwählten Peer bei „Schwiegertochter gesucht“ ein paar Zeilen aus eigener Herstellung deklamiert („Wenn du eine Träne in meinem Auge wärst, würd‘ ich nie wieder weinen, aus Angst dich zu verlieren.“)

Ich setze das namenlose Fellding diesem Wahnsinn einfach so aus und habe es damit in selbigen getrieben.

Soviel ist mir jetzt klar, denn seitdem ich Paraplüsch kenne, habe ich eine leise Ahnung davon, was in dieser 30 cm großen Allzweckwaffe eigentlich vorgeht.

Ich glaube, Löwe N. aus B. hat es besonders hart getroffen und er vereint vielerlei Symptome seiner Mitpatienten in einem Getier: Er ist durch meinen Missbrauch genau so schizophren wie Dolly das Schaf, genau so depressiv wie Dub die Schildkröte und leidet (dank „Schwiegertochter gesucht“) nun auch noch an Angstzuständen wie Krokodil Kroko und halluzinatorischen Wahnvorstellungen wie Schlange Sly.

Die einzige Chance die ich für uns noch sehe ist, ihn in besagte Psychiatrie einzuweisen und ihn damit meiner Misshandlung zu entziehen.

Wer einen ähnlichen Fall auf der Bettkante, dem Sofa oder im Kleiderschrank hat, findet bei Paraplüsch sicherlich Hilfe. Der Button „Spiel“ erklärt die Hintergründe.

Aber Achtung: Es geht hier ausschließlich um Kuscheltiere…..

(P.S.: Foto des geschundenen „Etwas“ wird nachgeliefert…)For 12 years now he has had to suffer all my mood swings: My RTL Radio Lion from Luxemburg has since become so beaten up that he looks more like a run over slug than a noble beast these days.

When I get angry, I box him in the face. However, I also hold him up as a shield so I don’t have to watch with my own eyes while amateur poet Beate in the TV soap “Schwiegertochter gesucht” recites a few lines of her own invention to her darling Peer: “If you were a tear in my eye, I’d never cry again for fear of losing you.”

I carelessly expose the nameless furry thing to all this craziness and so I am the cause of its present condition.

At least this much is clear: since I discovered Paraplüsch I now have some inkling of what has been happening with my 30 cm sized universal punch bag.

I think Lion N. from B. has had it especially hard and he shares many of his fellow patients’ symptoms. Due to my abusive treatment, he is just as schizophrenic as Dolly the sheep, equally as depressive as Dub the tortoise, now suffers (thanks to “Schwiegertochter gesucht”) the same anxiety attacks as Kroko the crocodile and shares the hallucinatory delusions of Sly the snake.

The only way out I see for us is to commit him to a psychiatric institute and so negate all my abuses to him.

Anyone who is keeping a similar case on the edge of the bed, sofa or in the wardrobe, will certainly find help at Paraplüsch. The button “Play” explains what it is all about.

But remember, this is exclusively for cuddly toys …..

(ps. a photo of my abused “object” will follow later…)

IFA Trend 2010: E-Reader

Alle Jahre wieder pilgern Hunderttausende auf das Berliner Messeglände, um die neuesten Trends aus dem Bereich Consumer Electronics zu bestaunen. Neben 3D-Fernsehen waren auf der  IFA 2010 E-Reader eines der gefragtesten Themen. Die elektronischen Lesegeräte sind stark im Kommen und nach dem Kindle (Amazon), dem Nook (Barnes&Noble) und den E-Readern von Sony ziehen jetzt weitere Produkte von Markenhersteller nach. Schon bald wird es in Deutschland auch E-Reader von Acer, Medion und der Buchhandelskette Thalia geben. Ebenso die Reader unseres Kunden PocketBook International, die beim IFA-Pressefrühstück deutschen und ausländischen Journalisten präsentiert wurden.

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Anfangs war ich etwas skeptisch, ob die Welt wirklich Geräte zum Lesen von elektronischen Büchern braucht. Das Schöne am Lesen ist es ja auch, ein Buch in der Hand zu halten. Mittlerweile finde ich die E-Reader ziemlich praktisch und auch das E-Ink Display, welches einem bedruckten Blatt Papier zum Verwechseln ähnlich sieht, hat mich überzeugt. Ich denke, man wird in Zukunft immer mehr Leute mit den Readern in der S-Bahn sehen. Vielleicht wünsche ich mir einen zu Weihnachten!

Wie groß ist eigentlich…?

Die BBC hat sich etwas Schlaues einfallen zu lassen, um die Dimensionen von Ereignissen, Orten oder Dingen flächenmäßig verständlich zu machen: BBC Dimensions.

Auf diesem „experimentellen Prototypen“ lassen sich bedeutende Ereignisse, Orte oder Gebäude mittels Google Maps über andere Flächen legen – zum Beispiel über die eigene Stadt oder die europäische Landkarte.

Wusstet ihr zum Beispiel, dass die Chinesische Mauer von der Slowakei bis hinter Lyon reicht?

Eine andere Karte veranschaulicht die Ausmaße der Flut in Pakistan.

Schokokekse mit bombastischer Wirkung: F-Cup Cookies

Endlich ist sie da die Lösung für alle Frauen, die mit sich nicht zufrieden sind!

Ab sofort heißt das Zauberwort zum „größt“möglichen Glück nicht mehr Silikon, Luftkissen oder Eigenfettunterspritzung, sondern ganz einfach: F-Cup Cookies!

Glücklicherweise haben die Japaner entdeckt, dass man einem köstlichen Schokokeks lediglich 50mg der Pueraria mirifica-Wurzel hinzufügen muss und plöpp: schon wächst und gedeiht, was von der Natur nur stiefmütterlich vergeben wurde.

Interessierte schlagen bitte hier zu: http://fcup.jp/en/item05.phpAt last there is a solution for all women who are unhappy with what nature endowed them.

From now on the magic words for maximizing your “natural talents” no longer involves silicon, inflatable cushions or lipofilling, it is now quite simply F-Cup Cookies!

Luckily the Japanese discovered that you just have to lace a delicious chocolate cookie with 50mg of Pueraria mirifica root and plop: they grow and stretch into assets nature usually only bestows on stepmothers.

Anyone interested should check out: http://fcup.jp/en/item05.php

Lecker war’s!

Dingdong! Diese süße Überraschung lieferte uns gestern ein Konditor aus Steglitz:

Spendiert hat sie uns taeglichtorten.de, die deutsche Tochter des niederländischen Kuchenlieferanten Taartenwinkel.nl. Unsere holländischen Nachbarn lieben eben nicht nur Frikandel und Kaas – sie essen auch leidenschaftlich gerne Torten! Seit Oktober 2009 können auch in Deutschland Firmen- und Privatkunden im Internet die Torte ihrer Wahl bestellen, mit Foto oder Logo verschönern und verschicken. Endlich mal was anderes als die ewigen Blumen.

Übrigens: Die köstlichen Kalorienbomben kommen garantiert frisch an, denn taeglichtorten.de arbeitet mit lokalen Konditoren. Wir können bestätigen: Ein herrliches Produkterlebnis! public link dankt (ratzfatz aufgenascht!), und das ganze Team kauft die Hosen demnächst eine Nummer weiter. Man weiß ja nie, wann es wieder an der Tür klingelt.

Good Morning Lilofee

Vom 7.-10. September findet in Berlin als Teil der Popkomm die Jazzkomm statt. Vier Tage lang Jazz around the clock im Friseur des Flughafens Tempelhof und in der Kulturbrauerei. Mit dabei: Edgar Knecht. Gerade hat der Klaviervirtuose sein wunderbares Album „Good Morning Lilofee“ veröffentlicht, mit Interpretationen deutscher Volkslieder. Nicht nur die grandiose Version von „Maria durch ein Dornwald ging“ (Nummer 04) macht Gänsehaut. Ein Genuss für Jazzfans, Freunde des Pianos und Liebhaber schön gestalteter Cover. Live zu erleben ist Edgar Knecht am 10. September von 16:30 Uhr bis 17:00 Uhr im Friseur.

Hörprobe hier: http://www.valsanova.com/music.php

Prilblume goes online

Neulich beim Abwaschen auf die Fliesen an der Spüle gestarrt und den Glamour vermisst. Früher war das Leben irgendwie bunter. Da war doch was. Recherche, Recherche – und tatsächlich, es gibt sie noch: die Prilblume! Jetzt sogar als Prilblume 2.0 im Web mit famosen Bastelideen. Fabelhafte Anleitungen für einen Prilblumen-Vorhang, einen Prilblumen-Serviettenring, eine Prilblumen-Girlande und eine Prilblumen-Einladung. Nicht zu vergessen der Prilblumen-Bildschirmschoner (verrückt). Und im Shop gibt´s den Kultsticker zum Bestellen. Sind wir nicht alle ein bisschen Prilblume? http://www.pril.de/prilblumen

„Das riecht nach alten Füßen!“ „No, it smells like man, man!“

Erfolg oder Misserfolg? Kosmetisch kleine Imagekorrektur oder völlig neues Markenverständnis? Allein schon aufgrund der umfassenden Diskussion hat die Old Spice-Kampagne „Smell like a man, man“ bereits jetzt einen Werbetitel verdient. Kurze Zusammenfassung:

Wieden + Kennedy wurde beauftragt, das angestaubte Image der Old Spice Marke, das irgendwo zwischen „das riecht wie mein Opa“ und „wenn ich nach 1977 duften will, würde ich es nehmen“ lag (oder liegt), zu ändern. Isaiah Mustafa, seines Zeichens Schauspieler, steht nur mit Badetuch bekleidet vor der Kamera und verklickert geschickt der weiblichen Zunft, dass deren Freund zwar höchstwahrscheinlich nicht so aussieht wie er, jedoch wenigstens so riechen könnte. Dieser eingebildete, kleine…

httpv://www.youtube.com/watch?v=owGykVbfgUE

Das Video verbreitete sich rasend schnell, gerade weil es charmant, witzig und anders ist. Doch damit noch nicht genug. Auf die Verbreitung des Filmchens folgten tausende Tweets, ob von normalen Usern oder Größen der Twitter-Community. Schauspieler, Musiker und Multiplikatoren sprangen auf die Old Spice Werbung und vor allem auf Isaiah an. Klar, hätte man hier über Twitter reagieren können, doch man wählte auch hier den ungewöhnlichen Weg.

Isaiah stellte sich erneut in einem Badezimmer-Set vor die Kamera und antwortete auf die Tweets der Twitter-Prominenz. Das ist für uns das eigentliche Highlight der Kampagne. Ganze 185 Videos wurden personalisiert produziert, beispielsweise für Alyssa Milano, Demi Moore oder Ellen DeGeneres, aber auch Internetgrößen wie Guy Kawasaki. Diese zeigten sich natürlich hoch erfreut ob dieser Aufmerksamkeit und schickten ihre persönlichen Videos wieder durch ihren Social Graph. Durch die intelligenten und witzigen Antworten Isaiahs verbreiteten sich auch diese Videos wie ein Lauffeuer.

httpv://www.youtube.com/watch?v=-oElH6M_5i4

In der ersten Woche wurden die Videos knapp sieben Millionen Mal abgespielt. Bis heute sind insgesamt knapp 50 Millionen Aufrufen der Videoantworten Isaiahs zusammengekommen. Zusätzlich wurde die Twitter-Follower Zahl um 2700% gesteigert und steht derzeit bei knapp über 100.000. Die Fan-Interaktion auf der Facebook-Seite konnte um 800% gesteigert werden und der Traffic auf der Old Spice Homepage hat sich verdreifacht. (Quelle: Adweek).

Trotz des beachtlichen kommunikativen Erfolgs brach zunächst eine kontroverse Diskussion aus. Kann so eine Kampagne auch das erreichen, was sich das Unternehmen eigentlich gewünscht hat? Verkaufen. Zunächst ging die Nachricht herum, dass die Verkaufszahlen sogar eingebrochen seien. Neuste Zahlen zeigen allerdings das Gegenteil: Ja, die Kampagne hat verkauft. In den ersten sechs Monaten seit Start der Kampagne konnte der Verkauf von Old Spice um 27% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert werden, im letzten Monat sogar um 107%.

Wir gratulieren zu dieser außerordentlichen Leistung und freuen uns auf weitere tolle Cases!

Hit or flop? A little cosmetic image adjustment or a completely new brand strategy? For the sweeping discussion alone, the Old Spice-campaign “Smell like a man, man” already deserves an advertising award. Brief summary:

Wieden + Kennedy were charged with improving the dusty image of the Old Spice brand, which lay (or lies) somewhere between “that smells like my grandpa” and “I’d buy it if I wanted the fragrance of 1977.” Professional actor Isaiah Mustafa stands before the camera in just a bath towel and adeptly makes it clear to his female audience that in all probability their boyfriend may not look much like him, but could at least smell like him. What a pompous little…

The video was circulated rapidly, mostly because it is charming, funny and unusual. But that was not enough. The spread of the film clip was followed closely by thousands of tweets, whether from ordinary users or the major personalities of the Twitter community. Actors, musicians and multipliers sprang upon the Old Spice ad and especially on Isaiah himself. Obviously, the agency could have responded via Twitter, but instead chose an equally unusual route.

Isaiah again stands before the camera in the bathroom set to individually answer the tweets of the Twitter celebrities. This is the actual highlight of the campaign for us. In total 185 videos were personally produced, for celebrities like Alyssa Milano, Demi Moore and Ellen DeGeneres, but also for internet heavyweights such as Guy Kawasaki. Naturally, they were all flattered by the special attention and so shared the personalized videos in their own social networks. Thanks to Isaiah’s intelligent and witty answers, these videos also spread like wildfire.

The videos were played almost 7 million times in the first week. To date, the response videos have clocked up around 50 million views in total. In addition, their Twitter follower count increased by 2700% and currently stands at just over 100,000. The interaction on their Facebook interest page has increased by 800% and it tripled the traffic on the Old Spice website. (Source: Adweek).

Despite this stunning communications success, a controversial discussion immediately broke out: Can a campaign like this actually achieve what it intended; an increase in sales? At first the rumor went around that sales had now completely collapsed. However, the latest figures show the opposite is the case. Yes, the campaign did increase sales. In the first six months since the start of the campaign, sales of Old Spice rose by 27% compared to the same period the previous year; last month it increased by 107%.

We congratulate the agency for this extraordinary achievement and look forward to further inspiring cases like this.