#PLCamp!17

Frage: Was kommt raus, wenn man landhungrige PRler, die Randberliner Steppe und einen spitzen Eventplan in den kreativen Agentur-Mixer packt: Das PLCamp!17. Ein unterhaltsamer Lagebericht über zwei Tage Inspirationen, Austausch und ganz viel Spaß in Brandenburg. Lachen erlaubt.

Sorry, closing early for PLCamp!17

Wander“tag“ mal anders

In seiner ersten Edition stand das diesjährige PLCamp unter dem Motto „people-passion-play“. Ein Dreiklang mit entsprechender Relevanz, mit dem die Grenzen und Möglichkeiten unseres tradiotionellen „Wandertags“ ganz neu gedacht werden können. Ein progressiver Mix aus Teamevent, kreativen Workshops und viel Zeit an der frischen Luft ließen den diesjährigen Ausflug von public link in ganz neuem Licht erstrahlen.

Ingo Harding, Agenturinhaber und Hobbystadtführer:“ Hier rechts seht ihr übrigens Brandenburg.“

Zwischen Wölfen und Urstromtal

Allen Vorurteilen zum Trotz wird für eine sichere Einreise nach Brandenburg keine Schussweste benötigt. Um sich für die etwaigen Angriffe durch wildes Wolfstier zu wappnen, sind die Mitarbeiter von public link umfassend in Nahkampftechniken ausgebildet. Puh, einer komfortablen Einreise in brandenburgisches Territorium sollte vor der Abfahrt nichts mehr im Wege stehen. Am „Zossen International“ angekommen, wechselte die allzeit körperlich motivierte Gefolgschaft der Agentur vom Zug auf DAS neue Fortbewegungsmittel. Vorbei sind die Zeiten vom E-Mobility, Brennstoffzelle und Erdgas: Die Fahrrad-Draisine ist derzeit allererste Wahl – mehrfach mit der „Pedale des Jahres“ ausgezeichnet und bekannt durch Platzierungen in zukunftsweisenden Filmen wie „Minority Report“ und „2001: Odyssee im Weltraum“. In atemberaubender Geschwindigkeit wurde sich dem ersten Etappenziel genähert.

Nicht aufgeben, Claire!

 

Unsere Praktis Francesco und Robin zeigen: SO geht Rehagen-Realness

A Frenchman in Rehagen

Man stelle sich vor: Leises Geratter auf Eisenbahnschienen, der Geruch von feuchtem Wiesentau in der Nase, die pittoresken Felder des Urstromtals, die an einem vorbeiziehen – aus der Bluetooth-Box ertönt im Hintergrund leise der Happyhardcore-Mix von Blümchens „Heut’ is mein’ Tag“. Hätte das Setting für die Draisinen-Fahrt noch schöner sein können? Wohl kaum. Das für den Tourismusverkehr wieder freigegebene Eisenbahnstück zwischen Zossen und Jänickendorf im Süden Berlins führte die fleißigen Strampler nach Rehagen. Um genauer zu sein: ins Schlafwagenhotel „Bahnhof Rehagen“ am Mellensee. Das hat der aus Lyon stammende Weinliebhaber Christophe Boyer in mühevolle Kleinstarbeit zu einer atmosphärischen Herberge umgebaut. Nächtigen tut man in gemütlichen Zugwagons aus Honeckers Zeiten, einer Modellreihe, die kurz vor der Wende als der Ferrari des sowjetischen Wagenparks galt. Wenn schon, denn schon. Bevor die public link-Familie sich allerdings der wohlverdienten Mütze Schlaf entsagen konnte, um zwischen den gemütlichen Federn von Margots wilden Frisurkreationen zu träumen, stand ein ganz essentieller Punkt auf dem Programm: FÜTTERUNG! Nur der Gastfreundlichkeit von Herrn Boyer ist es zu verdanken, dass für das abendliche BBQ die Wild- und Fischbestände der Region um die Hälfte gesunken sind: Satt, und das für immer!

Ein bisschen Hollywood

Am nächsten Morgen: Von Katerstimmung keine Spur. Schließlich gab es am Vorabend feine französischen Tropfen zum Probieren. Ja, so ein Wine-Tasting ist als Team-Building-Maßnahme viel zu verkannt. Hicks. Ganz im Sinne einer effizienten PR-Strategie wurden umgehend die nächsten Schritte für das morgendliche Highlight umgesetzt: From the B to the R-U-N-C-H:

  • Spiegeleier, einmal mit, einmal ohne Schnittlauch. Damit man teilen kann – versteht sich!
  • Ok, erst die Wurst, dann zwischendurch Käse und für die Marmelade quasi in der Mitte treffen, ok?
  • Eine Hälfte Roggen, die andere Weizen – dann hat man alles mal probieren können, oder? Voll lecker die selbstgemachten Brötchen!
  • Noch O-Saft oder schon Kaffee? Kaffee! Viel Milch bitte.
  • Sekt, irgendwer? Hier! hier! HIER! Hiiiieeeer!

 

Damit das Team von public link vor lauter wohlerzogener Frühstückshöflichkeit sich nicht gegenseitig den Gar ausmachen konnte, machte die Crew nach reichlicher Stärkung weiter im Text. Unter der kreativen Leitung von Ramona Krönke, Schauspielerin und Improvisationsass, ging es richtig zur Sache. Im folgenden Workshop stand die Spontanität im Zentrum – schließlich sollten auch PRler, und zwar Anwärter und Profis einerlei, in den zum Teil stürmischen Gewässern der Kommunikation stets einen kühlen Kopf bewahren und schnell einen passenden Antwortvorschlag parat haben. Ein wichtiger Schlüssel dafür ist das Improvisationstrainig. Das fängt erstmal mit körperlicher Arbeit an, ist tierisch anstrengend und macht jede Menge Spaß. Aber Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte …

Unser Chef lacht übrigens heute noch!

 

Ramona zeigt wie’s geht!

 

„Backe, backe, Kuchen …“ – Klatschen: 1!

 

Matthias so: „Und das Interessante an der Riester-Rente ist …“

 

Francesco, sag mal „cheeeeeese“

 

Robin aka der Gestik-Terminator

 

Einmal von der Schokoladenseiten bitte.

 

Einmal von der Schokoladenseiten bitte.

 

Der Moment, wenn Anne einfällt, sie hat zu wenig Unterwäsche für den Ausflug dabei.

 

Komm, hör’ mir auf!

 

Awwwwwwww …

 

„Kristina, weiß oder rot?“ – „Beides! He, he, he, he.“

Voll ins Schwarze

Doch ja, das darf an dieser Stelle gesagt werden: Es liegt immer noch was sehr Herzliches in der Luft. Was macht man nach so einer freudigen und intensiven Begegnung mit Kollegen: Klar, bloß schnell aufhören und weitermachen – nicht, dass man sich noch zu gut versteht (Sarkasmus: ein). Zurück aufs kuriose Fortbewegungsmittel, die Fahrrad-Draisine, gestiegen und wieder Richtung Schicksalsberg zurückgeradelt, machten die PR-Gefährten Halt um die durstigen Drahtesel an der Tränke mit Wasser zu versorgen und sich einer weiteren Aktivität voll und ganz hinzugeben, dem Bogenschießen um genau zu sein. Nicht nur für die Verteidigung von Land und Hof und zur Abwehr flinker Taschendiebe bestens geeignet, schult Bogenschießen wie wohl kaum ein zweiter Sport Konzentration und Zielsicherheit. Ja, auch hier lassen ganz ZUFÄLLIGERWEISE wieder hochkomplizierte PR-Analogien stricken. Denn ist es schließlich nicht die ruhige Hand im Arbeitsalltag, die einen das vollgestellte Kommunikationstablett gekonnt durch den Agenturalltag balancieren lässt?

 

Die „Spannung“ steigt!

 

An die Bögen, fertig, los!

 

Die Hand noch näher ans Gesicht, Matze.

 

Wer braucht da schon Maus und Tastatur?

 

The Italian job.

 

Sie haben … null Punkte erzielt.

 

Der Chef holt auf.

 

Zielen, beten, FEUERN!

 

Höchste Konzentration, dargestellt am PR-Senior.

 

Der stolze Gewinner des agenturinternen Bogenschieß-Wettbewerbs: Robin aus dem Bradenwood Forest

Käffchen mit Milch, Zucker und einem Schuss Brainstorm

Was wäre das PLCamp ohne ein kreatives Brainstorming? In gemütlicher Atmosphäre versteht sich. Schließlich ist es wissenschaftlich bewiesen, dass selbstgemachter Blechkuchen die Gehirnleistung exponentiell ansteigen lässt. Hmm, lecker! Neben allerhand kreativem Input, regt so ein stimulierendes Get-Together ja auch den Austausch untereinander an. Genau das Richtige, um den Ideen-Pool für zukünftige Strategien zu füttern. Guten Appetit!

Klebriger Ideenreichtum

 

Ausmalen 2.0

 

Ja, Claire – da ist noch reichlich Platz an der Wand.

 

Die eine Sache wollte ich ja aber noch vorstellen!

PLCamp!17: Das waren zwei wunderbar abwechslungsreiche Tage, mit geballter Kollegenpower, viel Essen, genügend Wein und jeder Menge neue Ansichten und Kraft!

Auf’s nächste Jahr! Olé, olé, olé!

Das PLCamp!17 traf voll ins Schwarze

 

(ENDE)

 ©Fotos: Felix Jentzsch