Brandheiß #5

Goldige Idee

Schneewittchen und der rote Apfel waren gestern. Heute sind Äpfel aus Gold. Nein, das ist kein Märchen. The Deli Garage spürt coole Produkte von regionalen Kleinanbietern auf, verpasst ihnen ein urbanes Design und erledigt den nationalen Vertrieb. Ganz neu im Sortiment: Esslack in Sprühdosen in den Farben gold, silber, blau und rot. Der „Lack“ ist 100 Prozent geschmacksneutral, kann auf jedes beliebige Lebensmittel gesprüht und unbedenklich verzehrt werden. Wie wäre es mit silbernen Weintrauben, blauen Gurken oder roten Erbsen? Auch silberne Fische (nicht die aus dem Bad, versteht sich) und goldene Gänse – diesmal wirklich wie aus dem Märchen – sind machbar. Mit dieser echt goldigen Idee von The Deli Garage sind die Möglichkeiten, kulinarische Kreationen farblich zu veredeln, fast unbegrenzt!

http://www.the-deli-garage.com/ESSLACK_detail_16.html

Wer’s immer noch nicht glaubt, überzeugt sich vom Gegenteil und findet vielleicht noch eine Anregung für ein nettes Ostergeschenk.

Erster Berliner Slow Travel Day

Wer kennt das nicht, ein verlängertes Wochenende in einer internationalen Metropole, Stadtführer schnell noch auf dem Flieger gelesen und dann geht’s los, eine Sehenswürdigkeit nach der anderen wird abgeklappert und abends liegt man dann völlig geplättet auf dem wenig charmanten Hotelbett. Aber es geht auch anders, slow travel heißt die Bewegung, die die Entschleunigung beim Reisen propagiert. Metropolen einmal anders Kennenlernen, sich Zeit nehmen und in die Alltagswelt der Einwohner eintauchen – ganz nach dem Konzept des weniger ist oftmals mehr. Für seine Wahlheimat Berlin hat der britische Reisejournalist und Fotograf Paul Sullivan den Blog slowtravelberlin aufgelegt, der auch für Berliner eine prima Quelle für Unternehmungen in der eigenen Stadt darstellt. Am Sonntag gibt es jetzt den ersten Slow Travel Day. Das ganze findet im beziehungsweise ab dem Circus Hostel in Berlin-Mitte statt. Denn neben Filmvorführungen, einem Berlin-Buchshop, Musik, Verpflegung werden kostengünstig spezielle Stadtführungen angeboten. Alles in allem eine wunderbare slow Gelegenheit als Berliner mal die eigene Stadt neu zu erkunden.

Online-Foren: Wie man als Unternehmen mitkommuniziert

Foren sind wohl mit Abstand das älteste Online-Habitat für Menschen, um sich über bestimmte Themen, Interessen und Produkte auszutauschen. Im Zeitalter von Social Media ziehen Unternehmen gerne Facebook, Twitter und Co. heran, klassische Message-Boards werden oft vernachlässigt. Warum eigentlich? Nirgendwo sonst findet man gerade in Nischen-Bereichen so viele Anhänger zu einem Thema an einem Ort versammelt. Doch wie können Unternehmen und deren Vertreter in Foren teilhaben und gleichzeitig positive Effekte für das Unternehmen generieren?

Zuhören:
Wie bei allen Aktivitäten im Social Web, gilt auch bei der Kommunikation in Foren zunächst einmal zuzuhören.

  • Monitoring: Mit Hilfe von Online-Tools können Foren, in denen bereits über Sie gesprochen wird (bspw. Boardreader, Google Diskussions-Suche) identifiziert werden. Diese Suchmaschinen können zwar einen ersten Eindruck vermitteln, sind allerdings längst nicht allwissend.
  • Spezial-Foren: Suchen Sie außerdem nach speziell zu Ihrer Branche passenden Foren. Wie Sie diese finden? Unterhalten Sie sich online, fragen Sie Kollegen, suchen Sie in Blogs. Hilfreich ist es auch, Branchen-Medien online zu besuchen, oftmals sind hier auch Diskussions-Plattformen vorhanden.
  • Themen: Sind die Foren gefunden, die thematisch passen oder bereits Ihr Unternehmen/ihre Produkte besprechen, muss zunächst mitgelesen werden. Schnell wird klar, wer aktive Mitglieder sind, welche Themen interessant sind und wie Nutzer zu bestimmten Themen, Produkten und Unternehmen stehen.

Das Profil:
Essentiell ist das Profil, mit dem man im Forum auftritt:

  • Name: Klarnamen nutzen (Vorname, evtl. sogar Vor- und Nachname). Meistens werden in Foren Nicknames genutzt, allerdings hilft Ihr Klarname, eine persönliche Ebene aufzubauen.
  • Foto: Das Profilbild sollte kein Logo Ihres Unternehmens sein, sondern Ihr richtiges Foto. Das ist persönlicher, und die anderen Nutzer bekommen eine bessere Vorstellung, mit wem sie sprechen.
  • Signatur: Die Signatur ist eine gute Möglichkeit, kurz zu erklären, wer Sie sind und woher Sie kommen. Auf lange Romane sollte verzichtet werden. Der Name Ihres Unternehmens, Ihre Position und eine URL reichen vollkommen aus.

Das Posting:
Das erste Posting in einem Forum ist wichtig. Gerade wenn auf Kritik am Unternehmen reagiert wird, sollte folgendes beachtet werden:

  • Vorstellung: Erklären Sie kurz, wer Sie sind und warum Sie in dem Forum aktiv werden wollen. Gibt es einen Vorstellungs-Thread für neue Nutzer? Posten Sie am besten auch hier.
  • Ansprache: Reaktionen zu einem bestehenden Thema sollten immer an die Nutzer direkt gerichtet werden. Allgemeine Sätze wirken schnell werblich.
  • Angebot: Bieten Sie sich immer für weitere Fragen an und zeigen Sie auch generelles Interesse an der Community. Verlassen Sie die Rolle des Vertreters und werden sie aktiver Teil der Community.
  • Offline: Nicht alle Probleme können online gelöst werden. Versuchen Sie das Problem am Telefon oder im direkten Gespräch mit dem Kritiker zu klären.
  • Tonalität: Jedes Forum hat seine eigene Tonalität und Community spezifischen Eigenheiten. Wichtig ist, darauf einzugehen. Allerdings sollten Sie auf zu viel Umgangssprache verzichten.

All diese Tipps nutzen nichts, wenn Sie nicht wirklich vorhaben sich in der Community zu beteiligen. Einmalige Postings, auf die keinerlei weitere Aktionen folgen, wirken nur werblich. Nutzen Sie Foren, in denen Sie einmal aufgetreten sind nicht sporadisch, sondern kontinuierlich.

Zusammengefasst hilft bei der Kommunikation in Foren folgendes:

  • Zuhören
  • Persönlich, offen und adressiert kommunizieren
  • Sich in die bestehende Gemeinschaft einbinden
  • Einen Nutzen für die Community bieten
  • Kontinuierliche Nutzung als aktives Mitglied

In vier Schritten zum Social Media-Top Of Mind

Jody Underhill und Eric Kurit von Upside Down Iceberg erklären Social Media Marketing ganz fix in drei Minuten: Demnach gelangt man in vier Schritten zum Erfolg und sichert sich die neun Vorteile von Social Media.
So einfach geht’s natürlich nicht. Betrachtet man das Video aber mit einem Augenzwinkern, kann man durchaus davon lernen.

„Provide content, not commercial!“ Mal sehen, wie das klappt…

CHIPPS for Dinner

Gestern war es soweit: Das CHIPPS eröffnete seinen zweiten Laden in Berlin-Mitte. Auf der Friedrichstraße 120 wurde gestern die neue Depandance mit Finger-Food und Rosé-Prosecco gebührend eingeweiht. Ab sofort gibt es dort sieben Tage die Woche frische, leichte Küche mit dem Fokus auf saisonalen und regionalen Zutaten – vom Frühstück bis zum Dinner. Das Besondere am CHIPPS: Wechselnde und saisonal angepasste Gerichte kombiniert mit einem  Selbstzusammenstellen-Prinzip.

Hinter dem Restaurant-Konzept stehen Stephan Hentschel und Cookie. Gemeinsam eröffneten sie erst im April 2010 das erste CHIPPS in der Jägerstraße, ebenfalls in Berlin-Mitte. Der Club cookies von Namensvetter Cookie ist wohl jedem in der Stadt ein Begriff und schon seit langem eine Institution im Berliner Nachtleben. Partner Stephan Hentschel kochte im Noi Quattro, bevor er 2007 zum Chefkoch im cookies cream wurde. Für dieses hat der 28-jährige vor Kurzem 1,5 F’s des Magazins Feinschmecker zugesprochen bekommen.

Also, ab ins CHIPPS!



Geschenke made in Germany

Irgendwann ist jeder von uns wahrscheinlich schon einmal damit konfrontiert worden, ein „typisches deutsches“ Geschenk zu besorgen. Ob als Gastgeschenk bei längeren Auslandsaufenthalten oder als nette Aufmerksamkeit für ausländische Kunden. Wer keine Lust hat, das Brandenburger Tor, ein Originalstück der Berliner Mauer oder eine handgeschnitzte Figur aus dem Harz zu verschenken, der sollte mal bei best of germany vorbeischauen. Hier gibt es von handgefertigten Kukucksuhren aus dem Schwarzwald über Kernseifen bis hin zu ausgesuchten Köstlichkeiten eine gute Auswahl an besonderen deutschen Geschenken. Mir persönlich gefällt der Karl Lagerfeld-Teddy von Steiff am besten.

www.shop.bestofgermany.net

Pret a Diner

Sternküche für 35 Tage! Wer mal Lust auf eine Dinner-Erfahrung der besonderen Art hat, der schaut noch bis zum 20. Februar im Pret A Diner vorbei. In der Münzanstalt in Berlin-Mitte treten drei Köche an, um zu fairen Preisen kleine Gaumen-Highlights zu servieren. Dabei sind Matthias Schmidt von KP Koflers „Villa Merton“ aus Frankfurt am Main, Bernhard Munding vom Berliner „Dos Palillos“ und Wahabi Nouri, der für seine Arbeit im Hamburger „Piment“ vom Gault–Millau zum „Koch des Jahres 2010“ ernannt wurde. Begleitet wird das Ganze mit Kunst und Musik. Reinschauen lohnt sich!

http://www.pretadiner.com

http://www.pretadiner.com

#fail: Die größten Aufreger auf Twitter in 2010

90 Millionen Tweets pro Tag weltweit – die Menschen haben via Twitter einiges zu sagen, das Gezwitscher ist häufig informativ, oft amüsant und manchmal belanglos. Besonders gerne macht sich der gemeine Twitterer Luft über Dinge, die falsch laufen: Mißstände werden benannt, Probleme angesprochen, Verantwortliche angeklagt und kurz und knapp mit dem #fail als Kritiken deutlich gekennzeichnet.

Anhand der jetzt veröffentlichten deutschen Twitter-Fails des Jahres 2010 wird nun deutlich, wer oder was besonders häufig den Unmut der Web 2.0-Gemeinschaft erregt hat und entsprechend mit fail gehashtagt wurde: Auf Platz Eins und mit knapp 8.000 Fail-Tweets größtes Aufregerthema war im letzten Jahr das umstrittene Bauprojekt Stuttgart 21. Nicht nur auf der Straße, sondern auch im Netz machten die Gegner des Bauprojekts ihrem Unmut über Staat und Gewaltmonopol mit sturmartigen Ausmaßen Luft. Da verwundert es auch nicht, dass die Plätze zwei und drei des Fail-Rankings mit der Deutschen Bahn und CDU besetzt sind – der Zusammenhang dürfte klar sein. Neben der Bahn bekommt noch ein anderes Unternehmen besonders sein Fett weg: Das Imperium von Steve Jobs schafft es gewissermaßen zweimal in die Top Ten: Fail-Tweets mit den Schlagworten „Apple“ und „iPhone“ wurden hierzulande insgesamt rund 4.500 mal abgesetzt – zuletzt hatte das alles andere als perfekte iPhone 4 Anlass zur Kritik gegeben und das Unternehmen wie Produkt im Unmutsranking kräftig nach oben gepusht.

Und wenn einem sonst nichts einfällt, worüber redet man dann? Richtig, über’s Wetter. Und natürlich redet bzw. zwitschert man nicht nur drüber, sondern regt sich gerade hierzulande häufig drüber auf – entsprechend hat es das Wetter auch auf Platz zehn geschafft, mit immerhin knapp 1.500 #fails.

Fragt man sich nur noch: Was ist eigentlich mit Sarah Failin?

Nike-Footsticker – der Sportschuh der Zukunft?

Wer schon immer davon geträumt hat, barfuß Sport zu machen, ohne sich dabei wunde Füße oder Blasen zu holen, für den gibt’s vielleicht bald die Lösung: die Footsticker von Nike! Damit werden nur noch die empfindlichen Stellen geschützt – und da gibt es natürlich Unterschiede von Sportart zu Sportart. So gibt es für Yoga, Cardio und Jazzdance gleich unterschiedliche Varianten:

via www.behance.net

Setzt sich diese Idee von Nike durch, erobern vielleicht schon bald angeklebte Schuhsohlen die Welt unter unseren Füßen. Wir werden sehen!