Brandheiß

New girls!

Neue Gesichter: Isabel und Lena

Neue Gesichter: Isabel und Lena

Bei uns in der Agentur gibt es wieder zwei neue Gesichter, die wir Euch gerne vorstellen würden: Lena und Isabel.

Unsere neue Volontärin Isabel ist gebürtige Leipzigerin und kümmert sich um unsere Kunden in den Bereichen Food sowie Design & Living. Lena kommt aus Steinbrunn in Österreich und entzückt uns alle mit ihrem wunderbaren Wiener Schmäh. Sie macht ein dreimonatiges Praktikum in den Bereichen Tourismus und Nachhaltigkeit bei uns und kümmert sich um die Launch Academy.

Wir haben unsere Neuankömmlinge einmal genauer unter die Lupe genommen und mit Fragen gelöchert:

Tell me more! Wer bist du?

Isabel: Ich bin frisch gebackene Berlinerin und Volontärin bei public link, mit einer riesigen Schwäche für gutes Essen. Ich habe vier Jahre lang Publizistik- und Kommunikationswissenschaften in Wien studiert und kann nur sagen, dass die Stadt „urgmiatlich“ ist. Zwischendurch habe ich Praktika in einer Hamburger Kommunikationsagentur, einer Online-Redaktion und bei RTL für „Explosiv“ gemacht. Außerdem war ich in Istanbul und habe vor public link bei fischerAppelt im Bereich Corporate & Brand gearbeitet.

Lena: Ich bin ein echtes Landei, ja wirklich! Ich lebe mit meiner Familie in einem kleinen, wohl behüteten Dorf im österreichischen Burgenland. Neben meinem Studium arbeite ich als Reporterin für den Landessender des ORF. Ich träume von der weiten Welt, aber mein Herz bleibt immer „daheim“.

Warum Berlin, warum public link?

Isabel: In Berlin ist ein Volontariat viel spannender als in Leipzig. Ich war auf der Suche nach einer Agentur, die mit internationalen Kunden arbeitet, lifestylig- und onlineaffin aufgestellt ist und Kunden im Bereich Food & Beverage sowie Design betreut.

Lena: Groß, laut, schmutzig, unfreundlich, eine riesige Baustelle – aber Berlin hat was und ich will herausfinden, was. public link betreut interessante Kunden und hat ein wunderschönes Büro. Das Versprechen, Praktikanten direkt in die Arbeit am Kunden einzubinden, hat mich sofort überzeugt.

Was schätzt Ihr an der deutschen Hauptstadt und was vermisst Ihr aus Eurer Heimat?

Isabel: Ich schätze: Spätis an jeder Ecke, dass die Stadt nie schläft, das Verkehrsnetz. Ich vermisse: Mamas Essen, freundliche Menschen, keine vollgestopften U- und S-Bahnen.

Lena: Ich schätze: die vielfältige Küche, die Öffentlichen, Museen. Ich vermisse: meine Familie, die Natur und „Grüß Gott!“

Was macht Ihr, wenn Ihr nicht in der Agentur seid?

Isabel: Berlin erkunden und kochen! Ansonsten den Koffer packen und irgendwo hinfliegen.

Lena: Essen, auf Märkte gehen und die Umgebung von Berlin besichtigen. Ich reite und reise gerne und spiele das kroatische Volksinstrument „Tamburcia“ – ich bin nämlich Burgendlandkroatin. Das Instrument ähnelt einer Gitarre und wird in einer Gruppe gespielt. Die Burgenlandkroaten sind eine Minderheit von Nachfahren der Kroaten, die vor ca. 600 Jahren aus Kroatien kamen und sich in Österreich, Ungarn und der Slowakei angesiedelt haben. Die Orte sind zweisprachig, somit lernt man in der Schule kroatisch und deutsch. Zbog toga znam i hrvatski jezik (= deshalb spreche ich auch kroatisch).

Der Soundtrack zu Eurem Leben?

Isabel: Hmm…Mumford & Sons „Sigh no more“.

Lena: Die fabelhafte Welt der Amélie! Nichts beschreibt besser die Freude an den kleinen Dingen des Lebens.

In welchem Magazin lest Ihr am liebsten?

Isabel: Geo, t3n, Neon und alles über Klatsch & Tratsch.

Lena: Servus in Stadt und Land. Das Magazin beschäftigt sich mit den Themen Echtheit, Natürlichkeit sowie Regionalität und weckt immer ein Urlaubsfeeling in mir. Meine Mutter bekommt von mir jedes Jahr das Abo zum Geburtstag.

Lieblingsfilm?

Isabel: Ganz klar: „City of God“

Lena: „Liebe braucht keine Ferien“ – ich bin eine hoffnungslose Romantikerin und ich habe diesen Film schon sicher zehn Mal gesehen. Apropos, es wird wieder Zeit!

Herzlich Willkommen!
Viel Spaß und eine gute Zeit wünschen Euch Cornelia und das public link-Team!

Willkommen an der interkulturellen Kreuzung

wir sagen: LAUNCH ACADEMY - bei public link

wir sagen: LAUNCH ACADEMY – bei public link

Willkommen an der interkulturellen Kreuzung / Welcome to the intercultural cross-way

She is French, lives in Switzerland and speaks German well. Er stammt aus Canada, spricht englisch und russisch und sucht einen Job in Deutschland. They finally meet each other for real to exchange their impressions about their work in a communication agency . Hier findet ihr ein kleines „Ping-pong“-Interview, bei dem Judith und Alex ihre Erfahrungen als Teilnehmer der Launch Academy bei public link ausgetauscht haben:

1) Was war das erste, was dich bei einem deutschen Unternehmen (hier: public link) überrascht hat? / What was the first thing you were surprised of in a German agency (here: public link)

Ju: Nur Frauen, und sehr schöne Frauen. Und ein leeres Büro um knapp 18h existiert hier nicht (im Vergleich zu Frankreich z.B.)
Alex: Pretty girls , 9-18 instead of 9-17, cool office

2) Das Wort, das am häufigsten benutzt wurde / das du von Anfang an nicht verstanden hast? / The word, which was mostly used or the word you didn’t understand (and still don’t understand)

Ju: „pitch“ und „anteasern“
Alex: „geil“ and „kick off“

3) Welche Erinnerungen bleiben? (Gefühle, vermissen werde ich…) / Wich memories will stay (emotions, to be missed…)

Ju: Kreativität, Spaß und neue Kenntnisse, (Praxis, nicht nur theoretisch)
Alex: freedom & encouragement for creativity; fun & engaging projects. awesome team that endured my complete absence of German knowledge


4) Auf welche Kleinigkeiten hast du dich bei public link alltäglich gefreut (außer Menschen und Arbeit)? / To which little things did you look forward to every day at public link (except people & work aspect)?

Ju: Auf den Ort (wunderschöner Hinterhof), die geile Kaffeemaschine, die leckeren Latte Macchiato zubereiten kann
Alex: Exciting places to have lunch in the aera & coffee

5) Die cooooolste Sache, die du bei public link gemacht hast? / The cooooooolest thing you did atpublic link?

Ju: Alle Ausflüge (4 Interviews, 2 Shows, 1 PR Kampagne und 1 Projekt), das Diner en Blanc 2014 und natürlich die Launch Academy
Alex: 11 years Bday Party / Launch Bootcamp – the Freezer; Launch Academy and, of course, a dart tournament in the kitchen

wir sagen: LAUNCH ACADEMY - bei public link

wir sagen: LAUNCH ACADEMY – bei public link

Willkommen an der interkulturellen Kreuzung / Welcome to the intercultural cross-way

She is French, lives in Switzerland and speaks German well. Er stammt aus Canada, spricht englisch und russisch und sucht einen Job in Deutschland. They finally meet each other for real to exchange their impressions about their work in a communication agency . Hier findet ihr ein kleines „Ping-pong“-Interview, bei dem Judith und Alex ihre Erfahrungen als Teilnehmer der Launch Academy bei public link ausgetauscht haben:

1) Was war das erste, was dich bei einem deutschen Unternehmen (hier: public link) überrascht hat? / What was the first thing you were surprised of in a German agency (here: public link)

Ju: Nur Frauen, und sehr schöne Frauen. Und ein leeres Büro um knapp 18h existiert hier nicht (im Vergleich zu Frankreich zB)
Alex: Pretty girls , 9-18 instead of 9-17, cool office

2) Das Wort, das am häufigsten benutzt wurde / das du von Anfang an nicht verstanden hast? / The word, which was mostly used or the word you didn’t understand (and still don’t understand)

Ju: „pitch“ und „anteasern“
Alex: „geil“ and „kick off“

3) Welche Erinnerungen bleiben? (Gefühle, vermissen werde ich…) / Wich memories will stay (emotions, to be missed…)

Ju: Kreativität, Spaß und neue Kenntnisse, (Praxis, nicht nur theoretisch)
Alex: freedom & encouragement for creativity; fun & engaging projects. awesome team that endured my complete absence of German knowledge


4) Auf welche Kleinigkeiten hast du dich bei public link alltäglich gefreut (außer Menschen und Arbeit)? / To which little things did you look forward to every day at public link (except people & work aspect)?

Ju: Auf den Ort (wunderschöner Hinterhof), die geile Kaffeemaschine, die leckeren Latte Macchiato zubereiten kann
Alex: Exciting places to have lunch in the aera & coffee

5) Die cooooolste Sache, die du bei public link gemacht hast? / The cooooooolest thing you did at public link?

Ju: Alle Ausflüge (4 Interviews, 2 Shows, 1 PR Kampagne und 1 Projekt), Diner en Blanc 2014, und natürlich die Launch Academy
Alex: 11 years Bday Party / Launch Bootcamp – the Freezer; Launch Academy and, of course, a dart tournament in the kitchen

Weiß gekleidete Leute vor dem Reichstag – was war da wieder los in Berlin?

Die Einheimischen und die Berlinbesucher standen am vergangenen Samstagabend vor mehreren Fragen: Warum sind hier so viele Leute von Kopf bis Fuß weiß angezogen? Wieso haben sie Tische, Stühle und Picknickkörbe unter die Arme geklemmt? Und viele tragen auch noch silberne Kerzenständer durch die Stadt! Wo wollen die eigentlich hin?

Am Samstag, dem 14. Juni 2014, fand das Dîner en blanc statt und mit von der Partie waren auch wir von public link – komplett in Weiß. Anlass war ein Dinner, aber nicht irgendeins. Die Idee: In geselliger Runde ein eigenes Menü sowie Drinks verzehren und zwar weiß gekleidet. Die Veranstalter sind und bleiben anonym, da das Event – wie jedes Jahr – nicht polizeilich angemeldet war.

Seinen Ursprung hat das Dîner en blanc im Sommer 1988 in Paris, als der Garten eines gewissen Francois Pasquier nicht mehr ausreichte und er seine Gartenparty auf den nahegelegenen Park ausweitete. Seitdem verabreden sich jedes Jahr im Juni weltweit Menschen, die Lust zum öffentlichen Dinieren ganz in Weiß haben.

Aufbau beim Dîner en blanc // public link GmbH

Aufbau beim Dîner en blanc // public link GmbH

Das Dîner en blanc ist etwas Besonderes. Monate vorher wurde über Facebook alles geplant. Um 16:30 Uhr am Veranstaltungstag war es so weit und drei Treffpunkte wurden bekannt gegeben. Von dort hat sich um 19 Uhr dann eine Traube weiß gekleideter Menschen mit uns flashmobartig in Richtung Reichstag bewegt. Auf der Wiese vor dem Reichstag haben dann alle ihre Tafeln aufgebaut und den Tisch gedeckt. Es konnte losgehen! Endlich!

Es gab dort einiges zu sehen: Menschen im weißen Look – vom sportlichen Outfit, schickem Cocktailkleid, über Karateanzüge, bis hin zum weißen Römeroutfit war alles vertreten. Sogar ein weißer Hund war dabei – es gab also jede Menge zu gucken.

Beim gemeinsamen Dinieren // public link GmbH

Beim gemeinsamen Dinieren // public link GmbH

Nach dem gemeinsamen Anstoßen und Essen, begleitet von Live-Musik mit späteren Tanzeinlagen, verfärbte sich auch der Reichstag langsam in den Farben des Sonnenuntergangs. Was für eine Kulisse! Als es dunkel genug war, griffen alle zu ihren mitgebrachten Wunderkerzen und gaben dem Abend einen gebührenden Abschluss.
Es ist kein Picknick und kein Flashmob, sondern durch und durch ein Dîner mit Freunden, mit einzigartiger Atmosphäre.

Der Reichstag beim Sonnenuntergang // public link GmbH

Der Reichstag beim Sonnenuntergang // public link GmbH


Mit Wunderkerzen ließen wir diesen einzigartigen Abend ausklingen // public link GmbH

Mit Wunderkerzen ließen wir diesen einzigartigen Abend ausklingen // public link GmbH

Uns hat das Dîner super gut gefallen und wir sind nächstes Jahr ganz sicher wieder dabei – ganz in Weiß! Vielleicht sehen wir dort ja den einen oder anderen von euch.

Liebe Grüße
Viktoria

Alle Rechte vorbehalten.
Fotos by Judith Morsel

Beim gemeinsamen Dinieren // public link GmbH

Beim gemeinsamen Dinieren // public link GmbH

#LaunchAcademy – Wenn die Schweiz Berlin besucht und andersrum: ein interkultureller Vergleich – Teil 2/2

Was denken Deutsche über die Schweiz und was die Schweizer über den Alltag in Deutschland? Im ersten Teil berichteten Bettina und Nancy über ihre Eindrücke. Was Viktoria und Nathalie erlebten, erfahrt ihr heute im zweiten und letzten Teil meiner Interview-Reihe:

Persönliche Vorstellung

Nathalie Frieden Nathalie Frieden:  24, Schweizerin aus dem Waadtland, Studentin. Hat aber auch schweizerdeutschen Einfluss durch ihre Eltern. Ihr gefallen: Reisen, Sprachen, Extremsport,  Musik, neue Leute kennenlernen, ist von Russland fasziniert.  Lebt für sechs Monate in Berlin, um ihr Praktikumssemester durchzuführen. Studentin an der HES-SO Wallis (CH), Bachelor in Tourism & Management und Praktikantin bei der K.I.T. Group GmbH im Bereich der Kongressorganisation. Wohnt mit ihrem Freund in Kreuzberg.

Viktoria Lackner Viktoria Lackner24, Deutsche bzw. Berlinerin, Studentin. Ihr gefallen: Natur und Pflanzen, Reisen, Sport, die Schweiz. Zurzeit studiert sie im Master Sprache und Kommunikation in Berlin. Während ihres Bachelors der Sprachwissenschaft in Erfurt hat sie 2011 ein Erasmus-Auslandssemester in der Schweiz verbracht und sechs Monate in Bern gelebt.

Essen und Trinken im Gastland

Nathalie F.: In Berlin gibt es viel mehr Auswahl. In der Schweiz ist sie dagegen ein bisschen eingeschränkt: entweder Fast Food (das trotzdem teuer ist) oder ein piekfeines Restaurant.
Viktoria L.: Da die Preise in der Schweiz höher als in Deutschland sind, ging ich in Bern seltener ins Restaurant. Trotzdem war ich ab und zu auswärts essen. Wenn man aber 20 Schweizer Franken für eine Pizza zahlen soll, kann man sich weniger leisten als sonst. Es ist mir auch schon passiert, dass wir um 17 Uhr ins Restaurant gehen wollten, aber es erst ab 18 Uhr geöffnet hatte. Interessanterweise habe ich in der Schweiz häufiger Bier getrunken als in Berlin, doch das lag vermutlich daran, dass es das einzige alkoholische Getränk war, das wir uns finanziell leisten konnten.

Geschmack

Nathalie F.: In Deutschland sind alle Gerichte fettiger als in der Schweiz, vor allem isst man hier viel mehr sättigende Beilagen (Kartoffelpüree, süßen Kartoffelsalat…) und Wurst, Wurst, Wurst.
Viktoria L.: Ich liebe Käse, daher war es für mich großartig im Land des Fondues zu leben. Das Tessiner Brot fand ich auch super, weil man es so einfach teilen kann.

Welches  Produkt oder Gericht aus der Heimat hast du am meisten vermisst?

Nathalie F.: Schweizer Gruyère und ein gutes Filetsteak.
Viktoria L.: Fleisch und Obst waren sehr teuer und haben mir daher etwas gefehlt.

Die schönste Geschmacksentdeckung im Gastland?

Nathalie F.: Sechs Stück Makis für 2,50 Euro und Döner Kebab, der weniger als 2 Euro kostet.
Viktoria L: Hausgemachte Rösti, aber auch Schokolade von Cailler, wobei ich mir gleich die gesamte Schokoladenfabrik mit ihren vielen leckeren Schokoladensorten angeschaut habe.

Die komischste Mahlzeit, die du im Gastland probiert hast?

Nathalie F.: Speckknödel.
Viktoria L: Rösti als Fertigprodukt.

Hast du den Eindruck, dass man dort mehr auf die Herkunft der Produkte geachtet hat?

Nathalie F.: Hier bekommt man weniger Infos.
Viktoria L.: Nicht wirklich, da alle Bioprodukte in die Supermarktketten bereits integriert sind.

Aufnahme im Gastland

Nathalie F.: Es geht so. Das Problem ist, dass es in Deutschland einen Überfluss an Franzosen und französischen Touristen gibt und dadurch viele Vorurteile gegen Französischsprechende entstehen. Ich habe das Gefühl, wir Schweizer werden zu oft als Franzosen abgestempelt. Aber sonst ist hier alles entspannt.
Viktoria L.:  Sehr positiv. Es ist mir nie aufgefallen, dass die Leute gedacht hätten, dass ich eine nervige Ausländerin wäre. Aber ich muss sagen, dass es schwierig war, an der Uni Leute kennenzulernen. In meiner Schweizer WG hatte ich damit jedoch keine Probleme.

Sprachgrenze

Nathalie F.: Es nervt, wenn ich auf Deutsch rede und mir auf Englisch geantwortet wird. Ich fühle mich sehr beleidigt in diesen Momenten, als ob mein Deutsch nicht gut genug wäre. Auf der Arbeit gibt es bei mir auch viele Franzosen, ungefähr 20 Prozent.
Viktoria L.: Beim Hörverstehen verbessert man sich mit der Zeit, und es ist mir häufig passiert, dass auf Schweizerdeutsch geantwortet wurde. Das habe ich aber immer sehr positiv aufgegriffen.

Lebensstandard

Nathalie F: Angenehmer Lebensstandard, man hat den Eindruck, dass man sich hier mehr leisten kann.
Viktoria L.: Der Lebensstandard ist in der Schweiz allgemein höher als in Deutschland.

Kulturelle Vielfalt

Nathalie F: Es gibt viel mehr Angebote und eine größere Auswahl in Berlin, der Preis macht Vieles zugänglicher.
Viktoria L.: Mir ist aufgefallen, dass die Berner Fasnacht ganz anders gefeiert wird als in Berlin. Wirklich alle Leute machen mit, es spielen kleine Blaskapellen und andere Musiker, alle Kostüme sind sehr kreativ und die Stimmung ist unvergleichbar. Für Museen hatte ich eine Karte mit Ermäßigung und konnte dann z. B. in eine Ausstellung von Paul Klee in Bern gehen. Kino war hingegen viel zu teuer, um dort regelmäßig hinzugehen.

Kulturelle Unterschiede

Nathalie F.: Im Berufsleben verlassen alle Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz, sobald es 18 Uhr ist. Das ist in der Schweiz anders. Aber sonst gibt es in Berlin viel mehr Offenheit und viel weniger Werturteile.
Viktoria L.: Die beiden Kulturen sind sich schon ähnlich, das heißt, ich hatte keinen Kulturschock. Das Stadtbild war aber anders als hier, es gab viel weniger Obdachlose und Bettler, besonders in der Deutschschweiz. Ich habe den Eindruck, dass Schweizer sehr ordentlich sind und unter anderem vermittelten sie mir den Anschein, dass sie alle gut gekleidet, gepflegt, freundlich und schlank sind.

Umgang mit Menschen

Nathalie F.: Es ist einfacher sich einem Berliner als einem Schweizer zu nähern. Der Schweizer nimmt öfters Abstand.
Viktoria L.: Da habe ich nie schlechte Erfahrungen gesammelt.

Währung

Nathalie F.: Die 1- und 2-Cent-Münzen langweilen mich, ich finde sie unnötig.
Viktoria L.: Mir ist aufgefallen, dass es in der Schweiz statt einer 50-Rappen-Münze eine ½-Franken-Münze gibt. Das hat mich am Anfang etwas verwirrt (lacht). Außerdem kann man mit einem 200-Frankenschein überall bezahlen. Ich hatte das Gefühl, das stört keinen.

Kulturschock?

Nathalie F.: Unter der Woche nicht wirklich wegen dem Arbeitsalltag, aber am Wochenende ist es ganz anders, denn dann gibt es so viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen und so viele Angebote…
Viktoria L.: Obwohl einige Deutsche zu mir meinten, dass die Schweiz doch kein richtiges Ausland sei, finde ich, dass es auf jeden Fall ein anderes Land ist, auch wenn die Unterschiede nicht so riesig sind. Ich habe mich dort sehr schnell wohlgefühlt.

Begrüßung

Nathalie F.: Am Anfang war es etwas merkwürdig für mich, den Frauen die Hand zu geben. Die Deutschen lassen sich nicht so gern berühren.
Viktoria L.: Ich habe zuerst gewartet, um zu sehen, wie mich mein Gegenüber begrüßt, um keinen Fauxpas zu begehen. Aber ganz schnell habe ich meinen Freunden ein Küsschen gegeben und sie umarmt.

Bestimmter Spruch?

Nathalie F.: Das typische Berliner „jut“.
Viktoria L.: Ein paar Wörter, wie z.B. „schmecken“ benutzen die Schweizer für „riechen“ und aber auch für „schmecken“, was manchmal zu komischen Situationen geführt hat. Ebenso gibt es das „Morgenessen“ für das Frühstück, das „Nachtessen“ für das Abendessen und „Finken“ für „Schuhe“.

Aktivitäten & Freizeit Angebote des Heimat- und Gastlandes im Vergleich (+ mehr/- weniger)

Museen & Ausstellungen

Nathalie F.: + Berlin
Viktoria L.: +/- Ähnlich

Preise

Nathalie F.: – Berlin
Viktoria L.: + die Schweiz

Kino, Konzerte, Theater

Nathalie F.: + Berlin
Viktoria L.: + Berlin

Sport & Entspannung

Nathalie F.: + Berlin
Viktoria L.: +/- Ähnlich, aber ich habe das Klettern sowohl in der Kletterhalle als auch am Felsen entdeckt, dort gehörte es zum Alltag. In Bern bin ich außerdem in der fast türkisfarbenen Aare geschwommen. Das Aareschwimmen gehört dort einfach dazu.

Nightlife (Bars, zu Hause bei Freunden, Clubs…)

Nathalie F.: In der Schweiz kocht man mehr zusammen oder isst abends einfach bei Freunden, danach geht es manchmal in den Club. In Berlin verbringt man generell mehr Zeit in Kneipen und sehr oft auch in Clubs.
Viktoria L.: In der Schweiz ist man häufiger zu Hause oder bei Freunden, hier in Berlin verbringt man öfters Abende in Bars, Kneipen und Clubs.

Natur und Grünflächen

Nathalie F.: + die Schweiz, aber positiv überrascht von Berlin.
Viktoria L.: +/- Ähnlich. Natürlich hat die Schweiz einen Vorteil mit den Bergen und den grünen Landschaften, aber in Deutschland gibt es auch viel Natur, so wie in Thüringen zum Beispiel.

Ladenöffnungszeiten

Nathalie F.: ++ Berlin (die Öffnungszeiten, weil man nach der Arbeit einkaufen gehen kann, es gibt eine große Auswahl zwischen Discountern und Geschäften mit gehobener Qualität (Karstadt, KaDeWe…))
Viktoria L.: Fast alle Supermarktketten hatten um 18 Uhr zu, aber man schafft es, sich darauf einzustellen.

Verkehr  +/-

Öffentlicher Nahverkehr des Gastlandes

Nathalie F.: + Berlin
Viktoria L.: +/- Ähnlich (Zug und Bus)

Fahrplan

Nathalie F.: + Berlin (aber Bern und Zürich sind auch nicht schlecht)
Viktoria L.: +/- Ähnlich (gut)

Infrastruktur

Nathalie F.: + Berlin
Viktoria L.: +/- Ähnlich (gut)

Preise

Nathalie F.: – Berlin
Viktoria L.: + die Schweiz (sehr teuer, auch mit Ermäßigung)

Anschlussmöglichkeiten

Nathalie F.: + Berlin
Viktoria L.: +/- ähnlich (gut)

Auto

Nathalie F.: Es sieht schwieriger aus, hier mit dem Auto zu fahren, wegen all der Bauarbeiten, der vielen kleinen Einbahnstraßen, die auf dem GPS nicht erfasst sind, und des Kopfsteinpflasters…
Viktoria L.: +/- ähnlich

Fahrradund Motorrad

Nathalie F.: Es gibt so viele Fahrräder in Berlin und es ist auch sehr praktisch, eines zu benutzen. Hier nimmt man lieber das Fahrrad, da die Stadt den Radverkehr besonders pflegt. In Berlin fahren sehr viel weniger Motorräder als in der Schweiz.
Viktoria L.: In Bern gab es sehr viel Werbung für die Benutzung des Fahrrads und das setzen die Berner auch wirklich um.

Auf den Punkt gebracht

Schweiz in 3 Worten
Nathalie F.: Natur, Seen, Arbeit
Viktoria L.: Berge, Ordnung, Klettern

Berlin in 3 Worten
Nathalie F.: Kultur, Bier, Geschichte
Viktoria L.: Grünflächen, Kultur, Baustellen

Schweizer in 2 Worten
Nathalie F.: Fleißig, verklemmt
Viktoria L.: Chic, sympathisch

Berliner in 2 Worten 
Nathalie F.: Facettenreich, offen
Viktoria L.: multikulturell, currywurstliebend

Gefühl, das man mit der Schweiz verbindet in einem Wort
Nathalie F.: Glück
Viktoria L.: Unabhängigkeit

Gefühl, das man mit Berlin verbindet in einem Wort
Nathalie F.: Außergewöhnlich
Viktoria L.: Heimat

Nathalie Frieden

Nathalie Frieden

Viktoria Lackner

Viktoria Lackner

Den ersten Teil verpasst? Dann hier entlang: HIER Fotos & Text: Judith Morsel

#LauchAcademy – Wenn die Schweiz Berlin besucht und andersrum: ein interkultureller Vergleich

Als aktuelle Launch Academy Studentin hätte ich gern von meinen ersten Eindrücken von Deutschland berichtet, aber, da ich schon einige Jahre in Deutschland gelebt habe (insgesamt fast 7 Jahre, davon 2,5 in Berlin), habe ich vermeintlich wenig Neues zu erzählen. Daher habe ich mich dazu entschlossen, zwei meiner Schweizern Freundinnen, die zurzeit in Berlin wohnen, in Bezug auf ihre Eindrücke von Berlin und Deutschland zu interviewen. Glücklicherweise gibt es hier bei public link auch zwei deutsche Kolleginnen, die in der Schweiz waren, um dort zu studieren. Ich habe dann mit Jedem das gleiche Interview geführt, um die unterschiedlichen Eindrücke vergleichen zu können.

Persönliche Vorstellung

Nancy AndradeNancy  Andrade:  22, Schweizerin aus dem französischsprachigen Teil, Buchhalterin. Ihr gefällt: Mode, Reisen, Landschaften, glutenfreie Nahrungsmittel. Lebt in Berlin in einer Sprachschule für 6 Wochen, um ihr Deutsch zu verbessern. Wohnt bei einer Gastfamilie in Grünau. Sie ist der Meinung, dass die Mehrheit der Schweizer ein sehr hohes Englischniveau hat und dass sie deshalb mehr Chancen auf einen guten Job in der Schweiz hat. Da sie aus dem französischsprachigen Teil der Schweiz stammt (Sion/Sitten, VS), ist fließendes Deutsch ihre Trumpfkarte.

Foto-4Bettina Maatz : 24, Deutsche bzw. Berlinerin. Bachelorabschluss in Communication & Economics und abgeschlossener Master in Corporate Communication, den sie von 2011-2013 in der Schweiz in Lugano absolvierte. Sie begeistert sich für Reisen, Fußball, Autos und Nachhaltigkeitsthemen. Sie arbeitet seit Juli 2013 bei public link.

Essen und Trinken im Gastland

Nancy A.: In Berlin isst man den Tag über günstig, aber gesund. Man geht auch dreimal mehr ins Restaurant als in der Schweiz. Vielleicht liegt es daran, dass man in Berlin im Restaurant nicht so viel Geld ausgibt wie in der Schweiz. In meiner Heimat besuchen wir ein Restaurant nur, wenn wir etwas Besonderer zu feiern haben.

Bettina M.: Da ich in der italienischen Schweiz gelebt habe, gab es einen starken Einfluss des italienischen Lebens: Oft wurde erst spät gegessen. Ich war in Lugano häufiger im Restaurant als hier in Berlin. Das liegt bestimmt daran, dass ich als Studentin einfach mehr Zeit dafür hatte.

Geschmack

Nancy A.: Was mich am Anfang ein bißchen überrascht hat, war, dass die Deutschen öfters mit herzhaften als süßen Aufstrichen frühstücken.

Bettina M.: Italienische Restaurants waren in Lugano aufgrund der Nähe zu Italien natürlich sehr verbreite, aber da ich die italienische Küche sehr gerne mag, hat mich das nie gestört. Trotzdem war ich froh, dass es im Herbst und Winter auch immer Raclette und viele Marroni gab.

Welches  Produkt oder Gericht aus der Heimat hast du am meisten vermisst?

Nancy A.: Glutenfreie Produkte und vor allem Sojasauce ohne Gluten. Und ansonsten Trockenfleisch (typisches Produkt aus der Schweiz).

Bettina M.:  Vollkorn- und Roggenbrot und -brötchen.

Die schönste Geschmacksentdeckung im Gastland?

Nancy A.:  Snickers für 0,35€ (lacht).

Bettina M.: Käsefondue „moitié-moitié“.

Die komischste Mahlzeit, die du im Gastland probiert hast?

Nancy A.: Eine Ananasscheibe mit Schinken auf einem Toast (Toast-Hawaï).

Bettina M.: Für Pizzoccheri kann ich mich bis heute nicht begeistern.

Hast du den Eindruck, dass man dort mehr auf die Herkunft der Produkte geachtet hat?

Nancy A.: Nicht wirklich.

Bettina M.: Nicht besonders.

Aufnahme im Gastland

Nancy A.: Es braucht Zeit. Die Berliner sind nette Leute, aber nehmen sich nicht wirklich die Zeit, um mit dir zu reden.

Bettina M.: Ich war an einer internationalen Uni und dadurch war es einfach, Leute kennenzulernen – ob Schweizer oder nicht. Ich hatte eine richtig schöne Zeit in Lugano.

Sprachgrenze

Nancy A.: Ich habe Grundkenntnisse der deutschen Sprache und ich schaffe es meistens, mich verständlich zu machen und mit Leuten einfache Diskussionen zu führen. Es gibt in Berlin sowieso sehr viele Französischsprechende, aber auf Deutsch sind Witze wirklich schwer zu verstehen und noch viel schwieriger zu erzählen. Was mich aber beleidigt hat, ist dass es öfters passierte, dass man mir auf Englisch geantwortet hat, obwohl ich auf Deutsch gesprochen habe. Das war frustrierend.

Bettina M.: Im Alltag in Lugano braucht man Italienisch, dadurch war es am Anfang noch schwierig, die Menschen zu verstehen. Zu Beginn hatte ich Unterstützung von Freunden, die Italiener sind und nach einem Sprachkurs war es kein Problem mehr.

Lebensstandard

Nancy A.: Ich habe den Eindruck, dass man sich hier in Berlin viel leisten kann.

Bettina M.: Na ja, das Preisniveau im Alltag ist schon anders und in der Schweiz natürlich auch höher als in Deutschland.

Kulturelle Vielfalt

Nancy A.: In Berlin gibt es viel zu erleben, jeden Tag kann man etwas Kulturelles machen. Man merkt, dass diese Stadt eine Geschichte und eine Vergangenheit hat, dass sie viel erlebt hat, und die Stimmung ist dadurch multikulturell.

Bettina M.: Lugano selbst hat nicht so viele kulturelle Angebote, vielleicht hab ich auch nur nicht genug danach gesucht. Insgesamt denke ich, dass die Schweiz und Deutschland dahingehend vergleichbar sind.

Kulturelle Unterschiede

Nancy A.: Hier in Berlin gibt es eine Fahrrad-Kultur: es gibt überall Fahrräder, Radwege usw. Diese Stadt ist außerdem sehr gay-friendly und jeder kann tun, was er will. Man könnte sogar nackt auf die Straße gehen und niemanden würde es stören. Hier kann man außergewöhnlich und auffallend sein, hier darf man sich quasi alles erlauben.

Bettina M.: In der Schweiz gibt es, glaube ich, viele unterschiedliche Kulturen. In Lugano spielte Pünktlichkeit keine sehr große Rolle, was ich in der deutschsprachigen Schweiz ganz anders erlebt habe.

Umgang mit Menschen

Nancy A.: In Berlin sind die Leute vielseitiger und es gibt mehr Offenheit. Dagegen finde ich die Schweizer einfühlsamer, vielleicht liegt es an der Größe des Landes. Dass die Schweiz viel kleiner ist, erleichtert den Umgang mit den Menschen. In der Schweiz kümmert man sich zum Beispiel mehr, wenn ein Ausländer eine Straße sucht oder man ist aufmerksamer im Restaurant wenn es zum Beispiel um die Allergien der Gäste geht…

Bettina M.: Ich habe mich nie als Fremde gefühlt, aber man kann schneller Beziehungen zu Einwohnern aufbauen, wenn man Italienisch spricht, das ist ja aber auch ganz normal.

Währung

Nancy A.: Ich finde die 1- und 2-Cent-Stücke völlig unnötig und zudem behalten einigen Verkäufer automatisch das Rückgeld, wenn es so ein niedriger Betrag ist…

Bettina M.: Nichts Besonderes.

Kulturschock?

Nancy A.: Nicht wirklich, weil Berlin sehr weitläufig ist. Man fühlt sich nicht bedrückt, es gibt ganz viele Parks, Grünflächen, breite Straßen und eine stille und entspannte Stimmung. Man fühlt sich hier sofort wohl.

Bettina M.: Ja absolut, vor allem Dank des Klimas und der Landschaften.

Begrüßung

Nancy A: Mir ist nichts Besonderes aufgefallen.

Bettina M.: Mir ist ebenfalls nichts Besonderes aufgefallen.

Bestimmter Spruch/Motto?

Nancy A.: Es ist hier schwierig, jemandem „Bonne Chance“ zu wünschen, das ist irgendwas zwischen viel Glück, viel Erfolg und Toi Toi Toi!

Bettina M.: Das ist schwer zu sagen, im Alltag haben wir häufig Englisch gesprochen. Wenn wir in kleineren Gruppen Deutsch gesprochen haben, haben wir eher ein Mix aus Englisch, Italienisch und Deutsch gehabt – da sind mir typische Schweizer Redewendungen nicht so sehr aufgefallen.

Aktivitäten & Freizeit Angebote des Heimat- und Gastlandes im Vergleich (+ mehr/- weniger)

Museen & Ausstellungen

Nancy A.:  + Berlin (Ich hab mir sogar ein Eintrittskarte für alle Museen in Berlin für 25€ geleistet)

Bettina M.: + Berlin (tausendmal mehr, aber das kann ich nur mit Lugano vergleichen und nicht mit der gesamten Schweiz)

Preise

Nancy A.: – Berlin

Bettina M.: + Lugano (und die Schweiz allgemein)

Kino, Konzerte, Theater

Nancy A.: + Berlin

Bettina M.: + Berlin

Sport & Entspannung

Nancy A.: + Berlin

Bettina M.: In Lugano war die Umgebung insgesamt idyllischer und ich bin häufiger Outdoor-Aktivitäten nachgegangen als hier in Berlin. Hier gehe ich vor allem ins Fitnessstudio, zum Glück fahre ich aber mit dem Fahrrad zur Arbeit.

Nightlife (Bars, zu Hause bei Freunden, Clubs…)

Nancy A.: In der Schweiz verbringt man mehr Zeit bei Freunden wegen der hohen Preise. Hier in Berlin verbringt man mehr Zeit in Bars und Kneipen.

Bettina M.: In Lugano habe ich die Abende häufig mit Freunden in Bars oder bei einem von uns zu Hause verbracht. In Berlin gehe ich, um mich mit Freunden zu treffen, eher in Kneipen oder Restaurants.

Natur und Grünflächen

Nancy A: + die Schweiz, aber eine gute Note für Berlin für die Grünflächen.

Bettina M.: + die Schweiz, ich bin sogar regelmäßig 8 km am See entlanggelaufen. Ich habe sehr viel Zeit draußen verbracht, am See zu sitzen war pure Entspannung.

Ladenöffnungszeiten

Nancy A.: + Berlin (sehr praktisch dass man bis 22 Uhr einkaufen kann und die Spätis sind auch toll)

Bettina M.: Es hat mich nicht wirklich gestört, dass alles um 18 Uhr schließt, man muss sich eben darauf einrichten.

Verkehr  +/-

Öffentlicher Nahverkehr des Gastlandes

Nancy A.: + Berlin (in der Schweiz besitzt jeder sein Auto)

Bettina M.: – Lugano (im Nahverkehr gab es nur wenige Möglichkeiten)

Fahrplan

Nancy A.: + Berlin (aber bei der Ringbahn gibt es manchmal böse Überraschungen)

Bettina M.: – Lugano (Vergleicht man das mit Berlin, fährt ja fast nichts in Lugano)

Infrastruktur

Nancy A.: ++ Berlin (man kann jeden Ort erreichen!)

Bettina M.: +/- Ähnlich

Preise

Nancy A.: – Berlin  (sehr anständig)

Bettina M.: + die Schweiz

Anschlussmöglichkeiten

Nancy A.: + die Schweiz

Bettina M.: + die Schweiz (Innerhalb der Schweiz Zug zu fahren, habe ich als angenehmer empfunden)

Auto

Nancy A.: Ich könnte mir schon vorstellen, in Berlin mit dem Auto zu fahren. Das ist wahrscheinlich besser als in Lausanne.

Bettina M.: Ich hatte zwar ein Auto in Lugano, aber das habe ich eher für größere Distanzen genutzt, zum Beispiel um nach Mailand zu fahren. In der Stadt bin ich gelaufen.

Fahrrad

Nancy A.: In Berlin habe ich viel mehr Lust, Fahrrad zu fahren, weil es in der Schweiz viel hügeliger ist und Fahrradfahren dort mehr Sport als Verkehrsmittel ist.

Bettina M.: In Deutschland fahren sehr viel mehr Menschen Rad.

Auf den Punkt gebracht

Schweiz in 3 Worten

Nancy A.:  Angenehm[agréable], klein, langsam [lent]

Bettina M.(beschreibt Lugano): See, gechillt, Urlaubsfeeling

Berlin in 3 Worten

Nancy A.:  Leuchtend [lumineux], großzügig [spacieux], open-minded [ouvert d‘esprit],

Bettina M.: Heimat, laut, vielseitig

Schweizer in 2 Worten

Nancy A.: Kalt, aber empathisch

Bettina M.  (Lugano): Freundlich, offen

Berliner in 2 Worten                                                                                         

Nancy A: Nett, distanziert

Bettina M.: Multikulturell, eigensinnig

Gefühl, das man mit der Schweiz verbindet in einem Wort

Nancy A.: Sicherheit

Bettina M. (Lugano): Freude

Gefühl, das man mit Berlin verbindet in einem Wort

Nancy A.: Chance

Bettina M.: Neuanfang

Abschließend?

Nancy A.: Berlin ist anpassungsfähig und die Berliner Atmosphäre und Lebensart funktionieren nur in Berlin, weil Berlin Berlin ist. Hier fühlt man sich zudem sehr sicher.

Bettina M.: Ich erinnere mich gern an meine Zeit in Lugano zurück, ich habe sehr viele schöne Erlebnisse gehabt und tolle Menschen kennengelernt.

Nancy Andrade
(Nancy Andrade)

Bettina Maatz
(Bettina Maatz)

Fotos & Text: Judith Morsel

Backe, backe Kuchen

Der Tutti Frutti Rührkuchen

Der Tutti Frutti Rührkuchen

Die neuen Fruchtaufstriche der Bio-Linie „CREMOSA“ von Zuegg eignen sich hervorragend zum Backen. Deshalb konnte ich nicht widerstehen, die Sorten Himbeere, Aprikose und Waldfrüchte für einen Tutti-Frutti-Kuchen zu verwenden. Die herrlich cremige Konsistenz der Aufstriche eignete sich ideal zum Befüllen des Rührkuchens und – wie nicht anders zu erwarten – kam das Ergebnis super bei uns in der Agentur an.

Wer Lust aufs Nachbacken hat,  findet hier das Rezept und die Step-by-Step Anleitung:

Für den Teig

200 g weiche Butter

150 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

10 Tropfen Bittermandelaroma

4 Eier

200 g Mehl

1 Päckchen Vanille-Puddingpulver

2 TL Backpulver

Für die Füllung

250 g Mascarpone

je 3 EL Zuegg „CREMOSA“

Himbeere, Aprikose, Waldfrüchte

Temperatur:

E-Herd: 180-200°C

Umluft: 160-180°C

Gas: Stufe 2-3

Zubereitung:

  1. Zunächst Butter, Zucker, Vanillezucker, Bittermandelaroma und Eier schaumig rühren. Das Mehl mit Backpulver mischen, auf den Teig sieben und zügig unterrühren.
  2. Den Teig in eine gefettete Form füllen und ca. 50 bis 60 Minuten backen.
  3. Mascarpone in drei gleichgroße Portionen teilen und jede Portion mit je einem Fruchtaufstrich verrühren.
  4. Den ausgekühlten Kuchen dreimal waagerecht durchschneiden und mit der Mascarponecreme füllen.
  5. Schichten zusammensetzen und nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
Die neuen Fruchtaufstriche der Linie

Die neuen Fruchtaufstriche der Linie „Bio CREMOSA“ von Zuegg: Waldfrüchte,

Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Eure

Cornelia

Rezeptidee: Bild der Frau vom 28.03.2014 / Backen

#LaunchAcademy: From A to J – bringing together Canada and Switzerland in Berlin

Beitrag von Judith Morsel. Alexander Sumin, mein Vorgänger bei der Launch Academy (veni vidi vici) ist mittlerweile zurück in Kanada. In Berlin hat er sich als Trainee bei public link um die Launch Academy gekümmert, eine interkulturelle Plattform.

Um die Launch Academy weiterzuführen, haben Alexander und ich Kontakt aufgenommen, obwohl wir uns vorher nie persönlich kennengelernt hatten. Als er in Berlin war, war ich in der Schweiz zum Studium und als ich in Berlin ankam, war er schon nach Kanada zurückgekehrt. Nach einem späten Skype Termin am Sonntagabend (Zeitverschiebung halt…) wurde mir endlich klar, wie ich die junge Tradition der Launch Academy weiterführen könnte …!

To Alex: So Alexander, thanks a lot for your time to talk about the Launch Academy. I’ll continue your great job and hope that you will appreciate another phase of this intercultural platform. I wish you the best of everything and hope that we might have the opportunity to work together again in the future! Warmest regards!   – Ju-

Also, eine persönliche Vorstellung von mir gibt es schon, und zwar -> hier. Ich werde nicht alles wiederholen, sondern es nur kurz und schnell zusammenfassen, damit ihr meinem Hintergrund und was mich motiviert leicht verstehen könnt.

Ich bin Französin, vor kurzem 24 Jahre alt geworden und habe Frankreich vor 7 Jahren verlassen. Nach zweieinhalb Jahren in Berlin bin ich in die Schweiz umgezogen, um ein Studium anzufangen, und zwar Tourism & Management an der HES-SO Hochschule (Wallis, CH). Dort habe ich sehr viel über interkulturelle Verhältnisse und den Umgang mit Menschen (bzw. mit fremden Kulturen) gelernt und auch wie man in einem mehrsprachigen Land lebt.

Das Ziel ist nun, meine Erfahrungen mit euch zu teilen und euch den ein oder anderen Tipp für den Schweizer und französischen Markt zu geben – denn beide haben so ihre Eigenheiten…

So, let´s say Bye Bye to Alexander, and Grüezi Judith!

Über den Autor: Die Französin Judith arbeitet vor allem im Bereich Tourismus und treibt die Launch Academy, die mit Alex letztes Jahr so erfolgreich gestartet ist, weiter voran.

From Alex to Judith - bringing together Canada and Switzerland in Berlin // public link

From Alex to Judith – bringing together Canada and Switzerland in Berlin // public link

Frischer Wind, neue Gesichter

Der Frühling ist fast da und wir freuen uns über zwei neue Gesichter bei public link: Judith (links im Bild) und Cornelia.

Die Französin Judith arbeitet als Praktikantin vor allem im Bereich Tourismus und treibt die Launch Academy, die mit Alex letztes Jahr so erfolgreich gestartet ist, weiter voran. Cornelia ist eine waschechte Berlinerin und unterstützt uns als Praktikantin bei unseren Aktivitäten in den Bereichen Food & Beverage sowie Nachhaltigkeit.

So, jetzt aber genug erzählt. Mehr über unsere sympathischen Neuzugänge erfahrt ihr in diesem Interview:

 

Stellt euch doch mal kurz vor und erzählt uns, was ihr vor public link so gemacht habt?

Judith: Ich bin gebürtige Französin und fühle mich als Europäerin. Seit 4 Jahren studiere ich in der Schweiz und bin gerade für das Praktikum bei public link nach Berlin gekommen. Ich habe insgesamt 11 Jahre meines Lebens außerhalb von Frankreich verbracht. Seit 2008 ziehe ich jedes Jahr um. Ich liebe das Nomadenleben.

Cornelia: Nach meinem Abi im letzten Jahr zog es mich erstmal hinaus in die große, weite Welt. Ich habe einen 6-monatigen Freiwilligendienst an der chinesischen High School in Zhengzhou absolviert und dort Englisch unterrichtet.

 

Habt Ihr euch (wieder) gut in Berlin eingelebt?

Judith: Ja, ich habe auch vor einigen Jahren schon hier gelebt und liebe die Stadt.

Cornelia: Klar, Berlin ist meine Heimat. Nach meiner Zeit in China schätze ich den Lebensstandard und viele Selbstverständlichkeiten viel mehr als vorher.

 

Judith, was ist für dich der krasseste Unterschied zwischen Deutschen und Franzosen?

Judith: Franzosen genießen das Essen und geben mehr Geld für Lebensmittel aus als die Deutschen. Sie kaufen gerne in kleinen Feinkostläden ein und achten stärker auf die regionale Herkunft der Produkte.

 

Warum habt Ihr euch für public link entschieden?

Judith: Die spannenden Kunden im Bereich Tourismus und die internationale Ausrichtung bei public link haben mich besonders gereizt.

Cornelia: Ich will vor allem viele neue Erfahrungen in den Bereichen Public Relations sowie Social Media sammeln und freue mich auf interessante Projekte.

 

Für welche Themen interessiert Ihr euch besonders?

Judith: Reisen, Musik, Kunst und Nachhaltigkeit.

Cornelia: Streetdance, Schauspielerei, Musik, Mode und Backen.

 

Euer liebstes Reiseziel?

Judith: Bhutan, das Land der Glückseligen.

Cornelia: Ägypten.

 

Lieblingsessen?

Judith: Selbstgemachte Tajine (ein traditionelles Schmortopfgericht aus Nordafrika) und Coq-au-vin.

Cornelia: Mama’s Eierkuchen.

 

Eure Lieblingskampagne?

Judith: Die virale Kampagne „Follow the frog“ von der Rainforest Alliance.

Cornelia: Die “Supergeil“-Kampagne von Edeka.

 

Habt ihr ein Lebensmotto?

Judith: Peace, Love & Travel /  Wenn du einem Mann einen Fisch gibst, wird er einen Tag essen können. Wenn du ihm das Angeln beibringst, wird er sein Leben lang essen können.

Cornelia: No risk, no fun.

 

Einen guten Start wünschen Euch Anne & das Team von public link

 

SAMSUNG

Hello Sweet Summer

Wie schmeckt eigentlich der Sommer? „Sweet, sweet, sweet“, sagt unser Kunde Gallo Family Vineyards. Deshalb hieß es in München und in Hamburg „Hello Sweet Summer“: Die kalifornische Weinmarke Gallo Family Vineyards präsentierte ausgewählten Lifestyle- und Food-Journalisten sowie Bloggern die BBQ- und Drink-Trends des Sommers. Mit dabei waren BBQ-Experte Alexander Gode und Bartender Tim Anders.

Hier ein kleiner Rückblick auf unsere exklusiven Events.

Meet the Sweets! Zur Begrüßung  gab es eine leckere Summer Red Bowle. Cheers!

Summer Red Bowle

Redakteure von Stern, Cosmopolitan, GQ, Glamour, COUCH, Bild der Frau, Sweet Paul, Vital und viele mehr waren neugierig auf die leckeren Sommertrends vom Grill und im Glas. Auch Blogger wie GourmetGuerilla, KüchenDeern und Genuss sucht waren dabei ganz gespannt auf die Kreationen.

Unser BBQ-Experte Alexander Gode präsentierte als ersten Gang Zanderfilet auf dem gewässerten Zedernholz gegart mit sautierten Erdbeeren, Speck und Zitronentymian. Auch der zweite Gang sorgte für Begeisterung: Im Ganzen gegrilltes Flanksteak mit Mangochutney und einer Schalotten-Chili-Reduktion. Abschließend servierte uns Alexander Gode flambierten Kaiserschmarrn vom Grill mit karamellisierten Fruchtspießen. Dazu gab es die lieblich-fruchtigen Weine Grenache Rosé, Summer Red und Moscato von Gallo Family Vineyards. Einfach lecker!

Flanksteak

Danach war Bartender Tim Anders an der Reihe, der vier eigens kreierte Sommer-Drinks mixte: Aus kandierten Veilchenblütenblättern, Himbeeren und dem Gallo Family Vineyards Grenache Rosé zauberte er den Grenache Rosé Gewürz Cobbler. Auch der Moscato de la Musique und der California Sour kamen gut an. Der absolute Favorit unter den Gästen war aber der Nice Thai Moscato mit Kumquats, Limettenblättern, Jasmintee, Kamillensirup und Moscato von Gallo Family Vineyards. Jetzt kann der Sommer endlich kommen: Hallo Sweet Summer!

Moscato de la MusiqueGrenache California SourGrenache Rosé Gewürz CobblerNice Thai Moscato

public link proudly announces: Interface und UTZ auf der „Neues Wachstum“

Sie ist wieder da! Die Nachhaltigkeitskonferenz „Neues Wachstum“ geht in die zweite Runde. Von der Hansestadt in die Hauptstadt – vom Mövenpick Hamburg ins Berliner nhow-Hotel.

Wir freuen uns, dass wir mit Interface und UTZ Certified zwei unserer Kunden aus dem Bereich Nachhaltigkeit auf der Konferenz als Sprecher platzieren konnten.

Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit? Klar, dass Laura Cremer, eine der Nachhaltigkeitsexperten bei Interface, als eine der Topreferenten erwartet wird. Ab 15.15 Uhr wird sie am kommenden Montag, 20. Januar, ihren spannenden Vortrag „Nachhaltigkeit – Trend oder Tugend“ präsentieren.

Ebenso freuen wir uns auf den Impulsvortrag Britta Wyss Bisang von UTZ Certified ab 16.30 Uhr und die anschließende Panel-Diskussion. Ein Exkurs in die Welt der Zertifizierungen für den nachhaltigen Anbau von Kaffee, Tee und Kakao.

Hach schön, wenn man sich am Freitag schon auf Montag freuen kann. Unsere Eindrücke gibt es nach der Konferenz dann natürlich hier.

P.S. Wem der Sinn eher nach Genuss steht, besucht einfach unserem Kunden Zuegg auf der Internationalen Grünen Woche (17. Bis 26 Januar) in Berlin (Halle 23, Stand 212) und probiert sich durch die leckeren Fruchtaufstriche. Natürlich sind wir am Montag auch hier vor Ort.