#FP: Google Street View gelauncht


Nach hitzigen Debatten zum Thema Datenschutz ist es jetzt soweit: Google’s Street View ist am Start. Seit gestern kann man sich beim Suchmaschinenriesen Fotos von 20 deutschen Großstädten ansehen: Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal. Wer in einer dieser Städte wohnt, kann sein Heim jetzt also im Internet bewundern. Es sei denn, er hat wie rund 245.000 deutsche Haushalte vorab Widerspruch gegen die Veröffentlichung eingelegt. Dann wird das entsprechende Gebäude nur verpixelt angezeigt. Dies funktioniert allerdings nur eingeschränkt. Einige Häuser sind zwar auf den ersten Blick kaum zu erkennen, wenn man direkt davor steht, geht man aber mit dem Curser weiter zurück, ist das Gebäude vollkommen unverpixelt zu sehen. Ein weiteres Problem stellt die ungewollte Verpixelung von Häusern dar. Das sei geschäftsschädigend, mehren sich die Proteste. Auf Facebook gibt es bereits eine Gruppe “ungewollt verpixelt” mit 435 Fans.

Jetzt aber genug gemeckert! Kommen wir mal zu den Vorteilen von Street View: Der größte Mehrwert ist wahrscheinlich, daß man sich nun vorab die Orte anschauen kann, die man zu besuchen plant. Sei es der nächste Urlaubsort, der Strand oder das Hotel. Auch für die Wohnungssuche kann sich der Dienst als äußerst hilfreich erweisen. Und nicht zuletzt kann man jetzt neben Facebook-Profilen auch noch die Wohngegenden seiner Freunde, Bekannten, Kollegen und Angebeteten ausspionieren – solange man die Adresse hat, versteht sich. Ich habe natürlich gleich mal das Haus, in dem ich wohne gesucht und war etwas enttäuscht: Es fehlt das Baugerüst, daß seit ca. 8 Monaten davor steht. Klar, kann Google kein topaktuelles Material zeigen. Man sollte sich also darüber bewusst sein, dass das gesuchte Haus oder die Straße eventuell nicht mehr so aussieht, wie von Google angezeigt.

Fazit: Auch wenn es einiges an Google Street View zu bemängeln gibt, kann der Dienst in vielen Bereichen recht hilfreich sein. Und eine nette Spielerei ist es allemal. Wer schon immer mal wissen wollte, wie das public link Headquarter aussieht, there you go:

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2 Comments

  1. Freitag, November 19, 2010 - 18:11 | Permalink

    He, das ist bei uns vor der Tür!

  2. Lina Lina
    Montag, November 22, 2010 - 18:11 | Permalink

    IM Lina!

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