Aufgewärmt

Recall? Vergiss‘ es!

Wie viele Menschen behaupten von sich, dass sie singen können? Leider mehr als dem Umfeld lieb ist! Um ihnen trotzdem eine geeignete Plattform zu bieten – ganz ohne Ohrenschmerz und Fremdschäm-Alarm – gibt es jetzt eine simple, jedoch geniale Erfindung: der Original LED-Regenbogen-Duschkopf (www.arktis.de). Einfach auf den Duschschlauch aufsetzten, Wasser aufdrehen und losträllern. Rampenlicht-Feeling garantiert!

LED-Duschkopf // www.arktis.de

LED-Duschkopf // www.arktis.de

Nachbarn, Freunde und Familie werden sich bedanken. Das Duschwasser erstrahlt in den Farben gelb, rot, blau, violett, grün und weiß. Der Clou ist, dass für den Betrieb keine Batterien benötigt werden, da eine sich im Inneren befindliche Wasserturbine die LEDs mit Strom versorgt.

Wasser marsch!

A new vampire in town

Vergesst DraculaTwilight oder Interview mit einem Vampir. Der neue blutsaugende, zähnefletschende und Angst einflößende Vampir hängt bereits kopfüber von der Decke. Allerdings ist er/sie kein menschenähnliches Wesen, sondern ein süßes, knuffig-kuscheliges Meerschweinchen.

Zumindest auf den ersten Blick:

Anna und der Meerschweinchenvampir // duden.de

Anna und der Meerschweinchenvampir // duden.de

Bei genauerer Betrachtung wird schnell klar, dass es sich um einen Meerschweinchenvampir handelt, der nach Blut lechzt. Und wie Kinder nunmal so sind, wünscht sich die kleine Anna eben nichts sehnlicher als einen solchen…

Feststeht, dass das Kinderbuch Anna und der Meerschweinchenvampir von Christine Goppel das Potenzial hat, sich nach der Twilight-Saga und den Harry Potter-Bänden ebenfalls in die Bestsellerliste einzureihen.

Hierbei verfolgt die Reihe „Lesedetektive“ des Dudenverlags das Ziel, die Kleinsten weg von den Spielekonsolen wie Playstation und Wii zu lotsen und wieder mehr für die Lektüre zu begeistern. Mit Anna und der Meerschweinchenvampir sollte dies in jedem Fall gelingen.

Sky’s the limit

Hotels.com ist seit dem 30. Mai mit einem eigenen Spot auch im deutschen Fernsehen vertreten. In einem wesentlichen Punkt stimmt dieser mit zwei weiteren Highlight-Clips überein. Nur in welchem…?

Betrachtet man zunächst…


…und ergänzt dies um…

…dann stellt sich die Frage, was um alles in der Welt folgenden Clip mit den ersten beiden eint? Seht und hört selbst…

Hotels.com-Clip auf Facebook

Schöne Alternative zum Silberbesteck

Gab es das nicht schon mal? Na und! Horn ist wieder voll im Trend und erlebt gerade ein Comeback. Auch der Designer Michael Schneider hat sich von dem Naturmaterial inspirieren lassen und eine gelungene Alternative zum klassischen Silberbesteck entworfen. Das Berliner Designbüro designschneider hat Meadows, das hochwertige, aber bezahlbare Besteck mit Griffen in Hornoptik, für das Traditionsunternehmen Villeroy & Boch designt. Die Farben der Griffe, die in Braun-, Creme- und Beigenuancen gehalten sind, werden bei der Herstellung eingespritzt, so dass auf jedem Griff eine individuelle Schattierung entsteht.

Besonders gut passt das Hornbesteck im modernen Country-Stil zu schlichtem, weißen Geschirr. Na dann, guten Appetit!

http://www.designschneider.de/

Prilblume goes online

Neulich beim Abwaschen auf die Fliesen an der Spüle gestarrt und den Glamour vermisst. Früher war das Leben irgendwie bunter. Da war doch was. Recherche, Recherche – und tatsächlich, es gibt sie noch: die Prilblume! Jetzt sogar als Prilblume 2.0 im Web mit famosen Bastelideen. Fabelhafte Anleitungen für einen Prilblumen-Vorhang, einen Prilblumen-Serviettenring, eine Prilblumen-Girlande und eine Prilblumen-Einladung. Nicht zu vergessen der Prilblumen-Bildschirmschoner (verrückt). Und im Shop gibt´s den Kultsticker zum Bestellen. Sind wir nicht alle ein bisschen Prilblume? http://www.pril.de/prilblumen

„Das riecht nach alten Füßen!“ „No, it smells like man, man!“

Erfolg oder Misserfolg? Kosmetisch kleine Imagekorrektur oder völlig neues Markenverständnis? Allein schon aufgrund der umfassenden Diskussion hat die Old Spice-Kampagne „Smell like a man, man“ bereits jetzt einen Werbetitel verdient. Kurze Zusammenfassung:

Wieden + Kennedy wurde beauftragt, das angestaubte Image der Old Spice Marke, das irgendwo zwischen „das riecht wie mein Opa“ und „wenn ich nach 1977 duften will, würde ich es nehmen“ lag (oder liegt), zu ändern. Isaiah Mustafa, seines Zeichens Schauspieler, steht nur mit Badetuch bekleidet vor der Kamera und verklickert geschickt der weiblichen Zunft, dass deren Freund zwar höchstwahrscheinlich nicht so aussieht wie er, jedoch wenigstens so riechen könnte. Dieser eingebildete, kleine…

httpv://www.youtube.com/watch?v=owGykVbfgUE

Das Video verbreitete sich rasend schnell, gerade weil es charmant, witzig und anders ist. Doch damit noch nicht genug. Auf die Verbreitung des Filmchens folgten tausende Tweets, ob von normalen Usern oder Größen der Twitter-Community. Schauspieler, Musiker und Multiplikatoren sprangen auf die Old Spice Werbung und vor allem auf Isaiah an. Klar, hätte man hier über Twitter reagieren können, doch man wählte auch hier den ungewöhnlichen Weg.

Isaiah stellte sich erneut in einem Badezimmer-Set vor die Kamera und antwortete auf die Tweets der Twitter-Prominenz. Das ist für uns das eigentliche Highlight der Kampagne. Ganze 185 Videos wurden personalisiert produziert, beispielsweise für Alyssa Milano, Demi Moore oder Ellen DeGeneres, aber auch Internetgrößen wie Guy Kawasaki. Diese zeigten sich natürlich hoch erfreut ob dieser Aufmerksamkeit und schickten ihre persönlichen Videos wieder durch ihren Social Graph. Durch die intelligenten und witzigen Antworten Isaiahs verbreiteten sich auch diese Videos wie ein Lauffeuer.

httpv://www.youtube.com/watch?v=-oElH6M_5i4

In der ersten Woche wurden die Videos knapp sieben Millionen Mal abgespielt. Bis heute sind insgesamt knapp 50 Millionen Aufrufen der Videoantworten Isaiahs zusammengekommen. Zusätzlich wurde die Twitter-Follower Zahl um 2700% gesteigert und steht derzeit bei knapp über 100.000. Die Fan-Interaktion auf der Facebook-Seite konnte um 800% gesteigert werden und der Traffic auf der Old Spice Homepage hat sich verdreifacht. (Quelle: Adweek).

Trotz des beachtlichen kommunikativen Erfolgs brach zunächst eine kontroverse Diskussion aus. Kann so eine Kampagne auch das erreichen, was sich das Unternehmen eigentlich gewünscht hat? Verkaufen. Zunächst ging die Nachricht herum, dass die Verkaufszahlen sogar eingebrochen seien. Neuste Zahlen zeigen allerdings das Gegenteil: Ja, die Kampagne hat verkauft. In den ersten sechs Monaten seit Start der Kampagne konnte der Verkauf von Old Spice um 27% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gesteigert werden, im letzten Monat sogar um 107%.

Wir gratulieren zu dieser außerordentlichen Leistung und freuen uns auf weitere tolle Cases!

Hit or flop? A little cosmetic image adjustment or a completely new brand strategy? For the sweeping discussion alone, the Old Spice-campaign “Smell like a man, man” already deserves an advertising award. Brief summary:

Wieden + Kennedy were charged with improving the dusty image of the Old Spice brand, which lay (or lies) somewhere between “that smells like my grandpa” and “I’d buy it if I wanted the fragrance of 1977.” Professional actor Isaiah Mustafa stands before the camera in just a bath towel and adeptly makes it clear to his female audience that in all probability their boyfriend may not look much like him, but could at least smell like him. What a pompous little…

The video was circulated rapidly, mostly because it is charming, funny and unusual. But that was not enough. The spread of the film clip was followed closely by thousands of tweets, whether from ordinary users or the major personalities of the Twitter community. Actors, musicians and multipliers sprang upon the Old Spice ad and especially on Isaiah himself. Obviously, the agency could have responded via Twitter, but instead chose an equally unusual route.

Isaiah again stands before the camera in the bathroom set to individually answer the tweets of the Twitter celebrities. This is the actual highlight of the campaign for us. In total 185 videos were personally produced, for celebrities like Alyssa Milano, Demi Moore and Ellen DeGeneres, but also for internet heavyweights such as Guy Kawasaki. Naturally, they were all flattered by the special attention and so shared the personalized videos in their own social networks. Thanks to Isaiah’s intelligent and witty answers, these videos also spread like wildfire.

The videos were played almost 7 million times in the first week. To date, the response videos have clocked up around 50 million views in total. In addition, their Twitter follower count increased by 2700% and currently stands at just over 100,000. The interaction on their Facebook interest page has increased by 800% and it tripled the traffic on the Old Spice website. (Source: Adweek).

Despite this stunning communications success, a controversial discussion immediately broke out: Can a campaign like this actually achieve what it intended; an increase in sales? At first the rumor went around that sales had now completely collapsed. However, the latest figures show the opposite is the case. Yes, the campaign did increase sales. In the first six months since the start of the campaign, sales of Old Spice rose by 27% compared to the same period the previous year; last month it increased by 107%.

We congratulate the agency for this extraordinary achievement and look forward to further inspiring cases like this.

Whatever it takes – Robbie Williams bei mir zuhause!

Nicht ganz neu – aber zur Zeit umso angesagter! –  sind die stylischen Kreationen von „Whatever it takes“. Die britische 21st Century Leader Foundation, welche die Kampagne ins Leben rief, unterstützt bereits seit Jahren bekannte Hilfsorganisationen wie Unicef, Oxam, Care International, Greenpeace, WWF, den Nelson Mandela Children´s Fund und viele, viele mehr…
3 Millionen US-Dollar wurden laut WhateverItTakes.org bereits für wohltätige Zwecke erwirtschaftet. Ja, erwirtschaftet! Denn das Konzept setzt nicht auf selbstlose Spenden: Internationale Stars aus Film, Fernsehen und Musik designten unter anderem Shirts, Taschen und Schmuckstücke, die zu wirklich fairen Preisen z.B. über Tchibo, Amazon.de oder im Shop von WhateverItTakes.org zu bestellen sind. Warum also nicht einmal den Morgenkaffee aus der George Clooney-Tasse schlürfen? Oder in echter Donna Karan-Bettwäsche einschlafen? Oder einfach ein Stück Robbie Williams als Ring am Finger tragen…Sein Motto ist übrigens: All you need is love!

Robbie Williams (picasaweb.google.com)

Freibaden in Berlin – „Nehmse mal ditt Kleinkind aus´m Becken“

Ja, ich weiß genau, was Ihr denkt: Warum sollte man im Freibad um einen Platz auf der Wiese kämpfen und in ein chlorverseuchtes Becken steigen, in dem nicht zwangsläufig nur Chlor schwimmt…?!
Allen Bedenken zum Trotz habe ich es getan! Vom Am-See-Gammeln hatte ich genug und entschloss mich, auf die Fahrt ins schöne Berliner Umland zu verzichten. Stattdessen besuchte ich nach Jahren wieder eines der charmanten Berliner Freibäder! Ok, meine Begleitung und ich lagen letztendlich in eine Ecke gedrängt im versteinerten Beckenbereich, und zwar unter den Lautsprechern, aus denen im 5-Minuten-Takt die Worte „Nehmse mal sofort ditt Kleinkind aus´m Schwimmerbecken!“ und „Nisch vom Beckenrand springen, Freundchen, sonst biste janz schnell draußen!“ hallten. Aber immerhin sorgten die zahlreichen Wasserbomben und Bauchklatscher der jugendlichen Badegäste für genügend Abkühlung – auch ohne den Gang zum Becken!
Und während des nur 10-minütigen Heimweges dachte ich mir: „Och, morgen gehste wieder. War doch gar nicht schlecht.“
Woran der Sinneswandel lag, keine Ahnung. Das muss die besondere Magie sein, die von solch einem Ort ausgeht. Oder doch ein leichter Sonnenstich?!
Wie auch immer: Ich war da und Ihr wisst nun, wo Ihr mich bei 30 Grad im Schatten findet…

Mehr zu Berliner Freibädern gibt es hier.

Damals, wie heute: Freibaden in Berlin (Bundesarchiv, 1969)

Kautabak war gestern: Shredded Beef Jerky

USA-Urlauber und Extrembergsteiger kennen es schon lange, manche essen es sogar mehr als einmal. Die Rede ist von Beef Jerky. Hierzulande  hat sich der vermeintlich „herzhaft leckere“ Snack aus 100 Prozent geräuchertem Rindfleisch noch nicht so richtig durchsetzen können – auch wenn er, wie beispielsweise bei Globetrotter, als „Alternative zu süßen Snacks für unterwegs“ positioniert wird.

Liegt es an Geruch und Aussehen, das stark an Hundefutter erinnert, oder ist der gemeine Deutsche einfach kein richtiger Fleischfresser mehr? Während eines USA-Urlaubs erwarb ich jüngst die Produktweiterentwicklung Jerky Chew (Shredded Beef Jerky) des bekannten Herstellers Jack Link. Nach dem Öffnen des schmucken Döschens offenbart sich einem folgender Anblick:

cc Ingo Harding

Der erste Eindruck: Es sieht aus wie Sägespäne, riecht nach Fressnapf und schmeckt versalzen. Unklar ist, wie man das Fischfutter eigentlich isst. Hier gibt es diverse Tipps: How do you eat shredded beef jerky? Do you chew it and keep it in your mouth or do you swallow?

Fazit: Auf die lang erwartete Innovation im Trockenfleischsegment für den deutschen Markt müssen wir weiter warten.

Wer jetzt Lust auf einen richtigen Burger bekommen hat, aber auf Unabhängigkeit und Freiheit nicht verzichten möchte, dem sei aus dem Globetrotter Onlineshop der „Outdoor-Cheeseburger“ empfohlen: „Mit saftigem Jungrindfleisch, leckerem Käse, Röstzwiebeln, Gurke, Senf und Ketchup. Er ist bereits fertig gebacken, einfach die Dose für ca. 10 Minuten im Wasserbad erhitzen, Deckel auf und genießen.“

Guten Appetit!US vacationers and extreme mountaineers have known it for long; indeed many have already eaten it more than once: We are talking beef jerky. In our part of the world, the purportedly “savory and tasty” snack made from 100% smoked pork has not been able to gain much acceptance – even when, for example at Globetrotter, it is positioned as an “Alternative to sweet snacks while traveling.”

Is it due to its odor and appearance, strongly reminiscent of dog food, or is the average German no longer a true carnivore? During a USA vacation I obtained a sample of the latest product development Jerky Chew (shredded beef jerky) by the well-known producer Jack Link. After removal of the decorative lid of the metal container you see what is in the picture:

cc Ingo Harding

First impressions: it looks like sawdust, smells like your pet’s feeding bowl and tastes salty. What is not clear is how you are supposed to eat it, but here are some tips: How do you eat shredded beef jerky? Do you chew it and keep it in your mouth or do you swallow?

Conclusion: we must continue to wait for a long-awaited innovation in the dried-meat segment for the German market.

Anyone who yearns for a real burger while enjoying the outdoors, without the need to sacrifice independence and freedom, is advised to try the “Outdoor Cheeseburger” from the Globetrotter online shop. “Contents: tender veal, delicious cheese, fried onions, gherkins, mustard and ketchup. Ready-baked; simply heat the can for about 10 minutes in boiling water, peel off the lid and enjoy.”

Bon appétit!