Dinner mit Unbekannten

Inzwischen auch in Berlin angesagt – Supper Club heißt der Trend aus London und New York, der einfach nur schmeckt und Spaß macht. Wer gerne neue Leute kennen lernen und gut essen mag, der ist bei dieser informellen Clubart bestens aufgehoben. Worum geht es: Supper Clubs sind private Abendveranstaltungen, zu denen passionierte Hobbyköche in ihre Privatwohnung einladen. Hier finden dann einander völlig unbekannte Leute bei einem mehrgängigen Dinner zusammen. Schon beim Aperitif werden die ersten Kontakt geknüpft, locker geplaudert und natürlich die Wohnung der Gastgeber inspiziert. Vermutlich führen der herzliche (Sekt-)Empfang und die privaten Räume dazu, dass man sich wie bei einer Essenseinladung von Freunden vorkommt und nur die anderen Gäste noch nicht kennt. Ich selber war beim thyme supperclub http://www.thyme-supperclub.de/about-thyme-supperclub/ . Meine Gastgeber waren äußerst sympathische und interessante Menschen, sie Britin, er Schwabe und Hobbykünstler, sind bereits viel in der Welt herumgereist, bis sie im Prenzlauer Berg gelandet sind. Und hier saßen dann 16 Unbekannte an einer Tafel in Tobias’ leer geräumtem Atelier.

Bewundernswert wie die beiden ein 6-Gänge Menü hingezaubert haben. Am Ende des Abends hinterlässt man für Menü und Wein ganz unkompliziert eine Spende. „Undercover“ hatten sich die Gastgeber eines anderen Supper Club dazugeschmuggelt. Klingt ebenfalls lecker, vor allem wer es rein vegetarisch mag http://groonsaken.wordpress.com/. Alles in allem eine ganz unkomplizierte Variante einen kurzweiligen, amüsanten Abend zu verbringen und nebenbei noch den Bekanntenkreis aufzufrischen.

Über den Autor:

3 $responses “Dinner mit Unbekannten”

  1. Indra

    Ich stelle mir gerade vor, wie ich versuche, so „ganz unkompliziert“ ein 6-Gänge-Menü zu zaubern. Vermutlich gehöre ich danach nicht mehr zum Bekanntenkreis der Eingeladenen. Auch okay, was vom Thai zu bestellen?

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  2. Bettina

    also drei Gänge bekomm ich hin… 🙂 im übrigen, die Gastgeber des Supper Clubs sitzen erst in der letzten Runde mit am Tisch, also etwas andere Situation als beim ganz privaten Essen. Bettina

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